Bewohner gab Hinweis auf Planung einer "Gewalttat"

Fünf Festnahmen: Polizei-Großeinsatz in der ZUE Rüthen 

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Die Polizei ist mit einem Großaufgebot vor Ort.

Rüthen - Polizei-Großeinsatz an der ZUE in Rüthen: Anzeiger-Informationen zufolge soll ein Bewohner der Zentralen Unterbringungs-Einrichtung für Flüchtlinge einer Mitarbeiterin den Hinweis gegeben haben, dass andere Bewohner eine Gewalttat planen würden.

Bei einem Polizei-Großeinsatz in Rüthen wurden am Donnerstagmorgen fünf Bewohner der Zentralen Unterbringungs-Einrichtung (ZUE) für Flüchtlinge im Alter zwischen 18 und 30 Jahren festgenommen. Zunächst war von vier festgenommenen Tatverdächtigen die Rede gewesen, diese Zahl korrigierte die Polizei Dortmund am Nachmittag nach oben.

Anzeiger-Informationen zufolge hatte ein 27 Jahre alter Bewohner der Einrichtung Kenntnis darüber, dass andere Bewohner eine Gewalttat planen würden. Dieses Wissen offenbarte er einer ZUE-Mitarbeiterin, durch den Sicherheitsdienst der ZUE wurde die Polizei verständigt. Die handelte umgehend.

Einsatzkräfte im gesamten Stadtgebiet unterwegs

Unter Leitung des Dortmunder Polizeipräsidiums nahmen Beamte am Donnerstagmorgen fünf Beschuldigte fest. Eine Großzahl an Streifenwagen wurde am Sportplatz Schneringer Berg in Rüthen stationiert. Von dort aus durchstreiften die Einsatzkräfte das Stadtgebiet, kontrollierten Personalien.

Unter anderem von Bewohnern der ZUE wurden Personalien von der Polizei kontrolliert.

Derzeit würden die Beschuldigten in den Polizeiwachen in Soest und Lippstadt verhört, erklärte Polizei-Pressesprecher Frank Meiske. Aufgrund eingeschränkter Sprachkenntnisse der Verdächtigen finden diese Verhöre mit Dolmetschern statt. Ob sich der Verdacht erhärten wird, ist noch unklar. Die Polizei Dortmund wollte sich am Donnerstag nicht mehr äußern.

Vier Festnahmen: Großeinsatz der Polizei an der ZUE in Rüthen

Die KTU der Polizei Dortmund war vor Ort, um mögliche Spuren und Beweise zu sichern.

Quelle: wa.de

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