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Grundrecht wie Strom und Wasser: Wie schnell ist Ihr Internet wirklich?

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Ein Mann fächert ein Glasfaser-Kabel auseinander. Grenzenlos surfen und Videos sehen, TV in höchster Auflösung und Musik in höchster Qualität bekommen - nur mit dem schnellen Internet lassen sich solche Wünsche erfüllen. Doch der Netzausbau kostet Geld...

Westfalen - Dorothee Bär (CSU), designierte Staatsministerin für Digitalisierung, hat nach ihrer Nominierung in der ARD gesagt, dass schnelles Internet wie Strom und Wasser ein Grundrecht sein müsse. Wir wollen wissen: Wie sieht es bei Ihnen zuhause heute mit der Geschwindigkeit im Netz aus? Machen Sie mit bei unserem Voting.

CDU, CSU und SPD haben im Koalitionsvertrag festgehalten: "Unser Ziel lautet: Glasfaser in jeder Region und jeder Gemeinde, möglichst direkt bis zum Haus". Kritiker interpretieren diese Formulierung so, dass das Wörtchen "möglichst" dafür sorgen dürfte, dass auf der letzten Meile auch noch alte Kupferleitungen zum Einsatz kommen können. 

Die Kosten für den Bund in Sachen Breitbandausbau in Deutschland werden auf zehn bis zwölf Milliarden Euro geschätzt. Davon profitieren sollen Privathaushalte genauso wie Unternehmen. 

Die designierte Staatsministerin für Digitales im Bundeskanzleramt, Dorothee Bär (CSU), hat sich die Fortschritte bei der Digitalisierung zur persönlichen Aufgabe gemacht. 

In ihrem neuen Amt wolle sie dazu beitragen, dass "Deutschland nicht nur eine erfolgreiche Industrienation bleiben kann, sondern auch eine erfolgreiche Digitalnation werden wird", sagte sie nach ihrer Kür. Auf der To-Do-Liste stehen eine "flächendeckende digitale Infrastruktur von Weltklasse", "mehr Sicherheit im Cyberraum" und "mehr Bürgernähe durch eine moderne, digitale Verwaltung". 

Um diese anspruchsvollen Ziele auch nur annähernd zu erreichen, müsste die Neuauflage der großen Koalition allerdings einen gewaltigen Kraftakt vollbringen. Die Realität sieht derzeit noch ganz anders aus. Im internationalen Vergleich spielt Deutschland nicht wie Bärs Lieblingsverein Bayern München in der Champions League, sondern kommt wie Hertha BSC Berlin nicht über einen Platz im unteren Mittelfeld hinaus. 

Im aktuellen Akamai-Internetreport, der international als Messlatte anerkannt ist, landete die Bundesrepublik abgeschlagen hinter Südkorea, Norwegen, Schweden, Hongkong und vielen anderen Ländern nur auf Platz 25. 

Nun soll ein breitflächiger Ausbau der Glasfaser-Infrastruktur her. - dpa

Quelle: wa.de

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