Anständige Löhne, sichere Arbeitsverträge, Absicherung gegen Arbeitslosigkeit

Für mehr Gerechtigkeit: Zentrale Maikundgebung in Gelsenkirchen

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1. Mai - Kundgebung

Gelsenkirchen - Knapp zwei Wochen vor der Landtagswahl ist Nordrhein-Westfalen Schauplatz der Maikundgebungen mit mehreren Gewerkschaftschefs und Spitzenpolitikern. Ihre Forderung: Es muss gerechter zugehen in Deutschland.

Die Gewerkschaften wollen am Tag der Arbeit für mehr soziale Gerechtigkeit demonstrieren. Bei der Hauptkundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbundes am Montag (11 Uhr) in Gelsenkirchen spricht neben dem DGB-Vorsitzenden Reiner Hoffmann auch Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD). 

Die Kundgebungen und Demonstrationszüge stehen unter dem Motto "Wir sind viele. Wir sind eins". Allein in Nordrhein-Westfalen gibt es nach Angaben des DGB 71 Veranstaltungen zum 1. Mai.

Auch der Verdi-Vorsitzende Frank Bsirske und der Chef der IG Bergbau, Chemie, Energie, Michael Vassiliadis, kommen zu Kundgebungen nach NRW. Bsirske spricht in Wuppertal, Vassiliadis in Essen. NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) nimmt an der Maikundgebung in Köln teil, SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz kommt nach Aachen.

"Ob auf dem Arbeitsmarkt, bei der Rente, bei der Krankenversicherung, bei den Löhnen – es geht nicht gerecht zu in Deutschland", heißt es im Aufruf des DGB zum Tag der Arbeit. Zu einer gerechten Gesellschaft gehörten anständige Löhne, sichere Arbeitsverträge und Absicherung gegen Arbeitslosigkeit. Notwendig sei auch ein gerechtes Steuerkonzept, "das Reiche mehr belastet als Arbeitnehmer und einen handlungsfähigen Staat finanziert". - dpa

Quelle: wa.de

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