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Autofahrer (71) stirbt nach Streit: Ergebnis der Obduktion liegt vor

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Die Polizei nahm den Mann am Montagabend vorläufig fest.

[Update 14.45 Uhr] Attendorn - Ein 71 Jahre alter Autofahrer ist im Streit mit einem Mitfahrer im Kreis Olpe zusammengebrochen und gestorben. Nun liegt das Obdukltionsergebnis vor.

Der Mann aus Niederfischbach sei am Montagabend gegen 22 Uhr an der Siemensstraße in Attendorn mit einem 48-jährigen Olper in Streit geraten, der 71-Jährige sei dann auf der Straße gestorben. Reanimationsversuche blieben erfolglos, teilte die Polizei am Dienstag mit. 

Die Todesursache war aber zunächst unklar. Der 48-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Er und der Fahrer hätten sich gekannt, sagte ein Sprecher der Behörde.

Was genau passierte, war ihm zufolge zunächst noch unklar. Der 71-Jährige habe als Busfahrer für eine Personalvermittlung gearbeitet und Mitarbeiter zu ihren Arbeitsstellen gebracht. 

Verbale Auseinandersetzung im Bus

In dem Auto hätten noch weitere Mitfahrer gesessen. Von ihren Aussagen sowie von einer rechtsmedizinischen Untersuchung erhoffen sich die Ermittler nun Klarheit.

Zunächst hieß es, dass die Polizei eine Gewalttat nicht ausschließen könne. Mittlerweile seien die Hinweise auf eine "körperliche Auseinandersetzung" im Auto allerdings durch Zeugenaussagen widerlegt worden, erklärte Polizeisprecher Michael Klein im Gespräch mit der Redaktion.

"Sie gaben an, dass es zwischen den Beteiligten zunächst im Bus zu einer verbalen Auseinandersetzung gekommen war. Danach wurde das Streitgespräch auf der Straße fortgeführt. Dort kam es dann auch zu leichtem Körperkontakt zwischen den Beteiligten. Einem Zeugen gelang es den Streit weitestgehend zu schlichten", teilte die Polizei am Dienstagnachmittag mit.

71-Jähriger bricht plötzlich zusammen

Zusammen mit dem Busfahrer begab der Zeuge sich dann aus dem Gefahrenbereich, kurz danach sei der 71-Jährige jedoch auf der Straße zusammengebrochen und verstorben. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde schließlich eine Obduktion vorgenommen. "Dabei schlossen die Gerichtsmediziner ein Fremdverschulden als Todesursache aus", erklärte die Polizei. 

Der 48-Jährige wurde nach Bekanntgabe des Ergebnisses wieder entlassen. - dpa/eB

Quelle: wa.de

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