Wer kann Hinweise geben?

15-Jährige offenbar Opfer eines schweren Sexualdelikts: So wird der Verdächtige beschrieben

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Der mutmaßliche Tatort.

Die Polizei Unna fahndet intensiv nach einem etwa 30-jährigen Mann, 1,80 Meter groß und mit kurzen Haaren, der am Samstagabend gegen 22.30 Uhr eine dunkle Jogginghose getragen hat. „Mit äußerster Brutalität“, so Polizeisprecher Thomas Röwekamp, soll dieser Mann am Samstagabend ein 15-jähriges Mädchen überfallen und sexuell missbraucht haben.

Bergkamen – „Wir wissen es noch nicht ganz genau, aber es könnte eine vollendete Vergewaltigung sein“, sagt Thomas Röwekamp – und hofft, dass sich nun Zeugen finden, die den Mann zwischen 22 und 23 Uhr zwischen Bahnhofstraße und Rotherbachstraße in Oberaden gesehen haben und vielleicht noch besser beschreiben können.

Die 15-jährige Bergkamenerin war am Samstagabend auf dem Weg nach Hause und lief dabei über die Bahnhofstraße in Richtung Potsdamer Straße. Dann schlug sie den Fußweg entlang der Gleise in Richtung Rotherbachstraße ein, um nach Hause zu kommen. Ein Mann, der ihr laut Röwekamp zuvor schon aufgefallen war, sprach sie dort an – mit osteuropäischem Akzent.

Mit Pistole auf den Kopf geschlagen

„Er hat sie aufgefordert, die Hose runterzuziehen, und als sie das nicht gemacht hat, hat er ihr mit einer Pistole, so sagt sie, auf den Kopf geschlagen“, schildert Röwekamp die ersten Erkenntnisse. Dabei erlitt das Mädchen massive Platzwunden an Kopf und Händen, bevor der Täter zum Äußersten ging. „Er ist mit äußerster Brutalität vorgegangen“, sagt Röwekamp.

Nach der Tat, zu der es vermutlich gegen 22.30 Uhr kam, konnte der Mann entkommen. Das Mädchen lief blutüberströmt in Richtung Rotherbachstraße und dort gegen 23 Uhr auf Leute zu, die sich ihrer sofort annahmen. „Die haben dann sofort die Polizei und den Rettungswagen gerufen“, sagt Röwekamp. „Das Mädchen kam sofort ins Krankenhaus. Wir haben sie noch nicht weiter vernehmen können. Sie wird noch behandelt“, sagte Röwekamp am Sonntagnachmittag.

"Wir konnten Spuren sichern"

Noch in der Nacht leitete die Polizei die Fahndung ein – und rief zur Untersuchung des Tatorts auch die Freiwillige Feuerwehr zur Hilfe. Die leuchtete das Gelände mit dem Lichtmast aus. „Wir haben Spurensuche betrieben und konnten auch Spuren sichern“, erklärte Röwekamp. Deren Auswertung benötige allerdings etwas Zeit. „Wir hoffen daher, dass wir schnell weitere Zeugen finden, die uns bei der Fahndung nach dem Täter weiterhelfen können“, so Röwekamp.

Quelle: wa.de

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