NRW in Kürze: Leichenfund, Brand und gesperrte A46

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Düsseldorf - Feuer samt Leichenfund in Gelsenkirchen, Brand in Arnsberg und eine gesperrte A46 bei Düsseldorf: Wir fassen an dieser Stelle die "Blaulicht-Ereignisse" in NRW zusammen.

Bitumen ausgelaufen - Transporter steckt auf Autobahn fest: Ausgelaufenes Bitumen hat einen Transporter am Samstag auf der Autobahn A46 bei Düsseldorf festgesetzt. Die Autobahn in Richtung Heinsberg war über Stunden gesperrt. Rund 100 Liter der heißen Masse waren nach Angaben von Polizei und Feuerwehr durch einen Ermüdungsriss auf die Fahrbahn gelaufen. Das könne man aufkehren, wenn es abgekühlt ist, sagte ein Polizeisprecher. 

Größere Probleme bereitete den Rettungskräften der auf einer Fahrbahn Richtung Heinsberg stehende Transporter: Durch die Masse saßen die Bremsen fest. Der heiße Inhalt des leckgeschlagenen Transporters wurde in ein Ersatzfahrzeug umgepumpt und der Lkw selbst abtransportiert.

Feuer in Gelsenkirchen - Feuerwehr findet Leichnam: Bei einem Feuer im 18. Stock eines Apartment-Hochhauses in Gelsenkirchen ist am Samstagmittag ein Mensch ums Leben gekommen. Die Leiche habe auf dem Balkon der Brandwohnung gelegen, teilte die Feuerwehr mit. 

Die Identität war nach Angaben der Polizei noch nicht geklärt. Die Feuerwehr rettete zudem eine Nachbarin aus der 18. Etage. Sie erlitt eine Rauchgasvergiftung. Weitere Menschen wurden nicht verletzt. 60 Feuerwehrleute brachten den Wohnungsbrand unter Kontrolle.

Fernseher brennt in Kinderzimmer - Mutter und Sohn verletzt: Beim Versuch, im Kinderzimmer ein Feuer zu löschen, sind eine Mutter und ihr 17-jähriger Sohn in Arnsberg verletzt worden. Im Zimmer des siebenjährigen Sohnes war am Freitag aus noch ungeklärter Ursache ein Fernsehgerät in Brand geraten, wie die Polizei am Samstag mitteilte. 

Die Flammen hatten bereits auf ein Regal übergegriffen. Mutter und Bruder schleppten das Gerät aus der Wohnung ins Freie und versuchten, das Regal zu löschen. Dabei erlitten sie leichte Verbrennungen. Die 35 Jahre alte Mutter kam vorsorglich ins Krankenhaus. - dpa

Quelle: wa.de

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