Hubschrauber im Einsatz

Feuerwehr rettet Mann aus Bach: Auf dem Weg zum Schützenfest verlaufen

+
Mit der Drehleiter und einer speziellen Trage konnte der Mann aus dem Uferbereich gerettet werden.

Plettenberg - Die Plettenberger Feuerwehr musste in der Nacht zu Sonntag einen Mann aus dem Elsebach retten. Er konnte sich selbst nicht mehr aus einer Notlage befreien.

Kurz nach Mitternacht hatte der Verunfallte selbst per Handy die Feuer- und Rettungsleitstelle des Märkischen Kreises darüber informiert, dass er in Nähe zur Wache in den Elsebach gefallen sei. Wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet, sei der 32-Jährige auf dem Weg zum Schützenfest gewesen, dass an diesem Wochenende in Plettenberg gefeiert wird. Auf der Suche nach einer Abkürzung sei er im Bach gelandet.

Mit Handlampen ausgerüstet, mussten die Einsatzkräfte die genaue Unfallstelle erst einmal finden. Wenig später fanden diese den Verunfallten etwa 80 Meter von der Hauptwache entfernt in rund fünf bis sechs Metern Tiefe unterhalb einer Brücke im Uferbereich des dortigen Elsegewässers.

Nachdem sich die Einsatzkräfte mit tragbaren Leitern Zugang zu dem Mann verschafft hatten, wurde mittels Drehleiter und einer speziellen Schleifkorbtrage die Rettung vorbereitet. Aufgrund der möglichen Fallhöhe von der Brücke und einer ersten Diagnostik der Rettungskräfte, bestand zunächst der Verdacht auf schwerere Verletzungen, weshalb ein Rettungshubschrauber für den Transport in eine entsprechende Unfallklinik angefordert wurde. Mit Hilfe von Drehleiter und Spezialtrage gelang es schließlich den Verletzten schonend auf die Straße zu heben und von dort in den bereitstehenden Rettungswagen.

Nach notärztlicher Behandlung wurde der Verletzte zunächst zum Plettenberger Krankenhaus und von da wenig später mit dem dort gelandeten nachtflugtauglichen Rettungshubschrauber Christoph Westfalen aus dem münsterländischen Greven in eine Unfallklinik ins Ruhrgebiet geflogen. Nach jüngsten Informationen der Feuerwehr, wurden bei den Untersuchungen in der Unfallklinik glücklicherweise keine schwereren Verletzungen diagnostiziert. Zum genauen Unfallhergang kann die Feuerwehr keine Auskunft erteilen, die Ermittlungen hierzu hat die Polizei aufgenommen. Im Einsatz befanden sich die Einheiten Feuer- und Rettungswache, Stadtmitte und Ohle sowie Kräfte der Polizei.

Quelle: wa.de

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare