BMW-Fahrer außer Lebensgefahr

Tödlicher Unfall auf der B236: Unfallursache nach Zeugenaussage offenbar geklärt

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Finnentrop. Nach dem schweren Verkehrsunfall auf der B236/Bamenohler Straße zwischen Lenhausen und Finnentrop vom Freitagmorgen, 22. Februar, bei dem drei Menschen ums Leben gekommen sind, gibt es neue Aussagen zum Unfallhergang. 

Update vom 26. Februar, 13.28 Uhr: Nach Angaben der Polizei hat sich noch am Freitag ein Zeuge gemeldet: „Er gab an, dass der Audi-Fahrer zu einem Überholmanöver angesetzt habe und es dann zur Kollision mit dem BMW kam. Dieses erklärt, warum sich der Audi zum Zeitpunkt des Unfalls im Gegenverkehr befand.“

Die umfangreichen Ermittlungen sind allerdings noch nicht abgeschlossen: „Die bisherigen Ergebnisse korrespondieren jedoch mit den Angaben des Zeugen. Die Staatsanwaltschaft Siegen beauftragte einen Unfallsachverständigen mit der Erstellung eines unfallanalytischen Gutachtens.“ 

Der BMW-Fahrer, der mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert worden war, ist nach vorliegenden Informationen außer Lebensgefahr. 

Unfall auf der B236: Das war passiert

Zwei Fahrzeuge waren am Freitagmorgen, 22. Februar,  gegen 5.38 Uhr auf gerader Strecke frontal zusammengestoßen. Nach Mitteilung der Polizei hatte ein Zeuge die B236 aus Lenhausen kommend in Richtung Finnentrop befahren und war von einem BMW-Fahrer überholt worden. 

Polizeisprecher Michael Klein zum Unfallhergang: „Dieser Überholvorgang war abgeschlossen und dann kam es zu einer Kollision mit einem Audi, der offensichtlich im Gegenverkehr unterwegs war.“ Der BMW-Fahrer ist nach Aussage von Klein „nicht der Unfallverursacher.“

Die drei Insassen des Audi (19, 28 und 31 Jahre alt) starben noch an der Unfallstelle. Ein Rettungswagen brachte den 59-jährigen BMW-Fahrer schwer verletzt in ein nahe gelegenes Krankenhaus.

Alle Unfallbeteiligten stammen nach Polizeiangaben aus dem Bereich Finnentrop. Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr waren mit rund 100 Einsatzkräften vor Ort.

Die Straße war zwischen Lenhausen und Finnentrop von den frühen Morgenstunden bis zum Mittag gesperrt. Wie es zu diesem schrecklichen Unfall kommen konnte, wird derzeit geklärt: „Die große Frage ist die Frage nach der Unfallursache. Da laufen die Ermittlungen auf Hochtouren“, so Michael Klein. Ein Unfallsachverständiger wurde eingeschaltet. Der Sachschaden liegt nach Angaben der Polizei „bei über 23.000 Euro.“  

Hier ist der folgenschwere Unfall geschehen

Quelle: wa.de

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