Drama an der Heessener Straße

Blutiger Streit in Hamm endet beinahe tödlich - Opfer hatte Glück

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[Update] Hamm - Ein Nachbarschaftsstreit zweier Männer hätte am Montagabend in Hamm tödliche Folgen haben können. Am Ende hatte des Opfer riesiges Glück.

Wie die Staatsanwaltschaft Dortmund und die Hammer Polizei am Dienstag gemeinsam mitteilte, gerieten am Montag gegen 19.45 Uhr an der Heessener Straße ein 28-Jähriger mit seinem 55-jährigen Nachbarn in Streit. Im Verlauf der Auseinandersetzung habe der jüngere Mann mehrfach mit einem Klappmesser auf seinen Kontrahenten einzustechen versucht und ihn dabei mit einem Stich in den Oberkörper verletzt.

Der Angreifer wurde von der Polizei nach der Tat vor Ort vorläufig festgenommen und musste auf der Wache eine Blutprobe abgegeben.

Nach Angaben des zuständigen Staatsanwalts Felix Giesenregen wurde der besagte Stich von einem Knochen aufgehalten und daher nicht tief in den Brust- oder Bauchbereich gedrungen. Lebensgefahr bestehe daher nicht. Andernfalls hätte der Streit tödlich ausgehen können.

Sohn verhindert Schlimmeres

Nach WA-Informationen soll zudem der Sohn des Geschädigten am Montagabend dazwischen gegangen sein und den 28-Jährigen davon abgehalten haben, möglicherweise nochmals mit dem Messer zuzustechen. Das Klappmesser hat eine 7,5 Zentimeter lange Klinge.

Der 55-Jährige ist am Vormittag bereits wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden. Er hat eine fünf Zentimeter tiefe Wunde davongetragen; lebenswichtige Organe wurden nicht getroffen. "Er hat Glück gehabt", sagte Giesenregen.

Oft Stress aus nichtigem Anlass

Das Opfer und der Beschuldigte wohnen in zwei nebeneinanderliegenden Doppelhaushälften. Schon seit längerem sollen sie sich die beiden türkischstämmigen Männer beharkt haben, vielfach wohl aus nichtigem Anlass - etwa weil man sich gegenseitig zugeparkt hatte. Was Auslöser des aktuellen Streits gewesen ist, ist noch Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Quelle: wa.de

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