Großteil seiner Flotte fährt wieder

Nach Abmahnung: Eurobahn meldet deutliche Entspannung

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Ein Eurobahn-Wagen im Hammer Betriebswerk am Sachsenweg.

Hamm - Der Eurobahn-Betreiber Keolis hat nach eigenen Angaben einen Großteil seiner Fahrzeugflotte wieder im regulären Betrieb.

Ausfälle und Verspätungen hätten seit Montag deutlich abgenommen, sagte Keolis-Geschäftsführerin Magali Euverte am Freitag in Hamm. Dem Unternehmen fehlt aber nach wie vor Personal. Keolis war am 6. Dezember zum zweiten Mal in diesem Jahr vom Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) abgemahnt worden. Während man seitens des NWL im Februar Personalprobleme in Ostwestfalen moniert hatte, waren es zuletzt "Organisationsversagen" im gesamten Netz.

Nachdem im Sommer Probleme an den Radsätzen festgestellt wurden, müssen diese bei der gesamten Flotte ausgetauscht werden. Im Hammer Betriebswerk sind mittlerweile vier zusätzliche Mitarbeiter beschäftigt, ein Teil der Arbeiten wurde an Fremdfirmen vergeben. Wann die Überprüfung aller Radsätze abgeschlossen ist, konnte Euverte nicht sagen. Durch den Einsatz von Leihfahrzeugen andere Bahnbetreiber habe sich die Situation aber deutlich entspannt.

Arbeiten am Radprofil eines Eurobahn-Wagens.

Seit Anfang 2018 hat die Eurobahn Euverte zufolge 29 zusätzliche Lokführer eingestellt. Zehn weitere seien für einen sicheren Betrieb in Westfalen notwendig. Allerdings braucht das Unternehmen zusätzlich 110 Lokführer für die S-Bahn Rhein-Ruhr, die ab Ende 2019 von der Eurobahn betrieben wird.

Quelle: wa.de

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