Nach Brandstiftung in Bergkamen: Erster konkreter Hinweis

Ermittlungen wegen 30-fachen versuchten Mordes nach Brandanschlag!

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Bergkamen - Nach dem Brandanschlag auf ein Mehrfamilienhaus in Bergkamen wird wegen 30-fachen versuchten Mordes ermittelt. Staatsanwaltschaft und Polizei haben einen ersten Ermittlungsansatz.

Es begann mit einem scheinbar harmlosen Pkw-Brand an der Schlenke in Oberaden, doch kurz darauf mussten insgesamt 180 Rettungskräfte anrücken. 30 Mitarbeiter einer Baufirma wurden in Krankenhäuser gebracht. Mittlerweile sind alle Verletzten wieder entlassen worden.

"Aktuell wird wegen 30-fachen versuchten Mordes ermittelt", teilte die Staatsanwaltschaft am Dienstagmorgen, knapp zwei Wochen nach dem Brand, mit.

Zahl der Verletzten korrigiert

Zunächst war seitens offizieller Stellen von 31 Verletzten die Rede gewesen: Diese Zahl sei aber aufgrund von Erfassungsproblemen nach unten korrigiert worden, erklärte der leitende Staatsanwalt Felix Giesenregen am Morgen auf Anfrage unserer Redaktion.

30 Verletzte nach Pkw-Brand in Bergkamen

"Die unbekannten Täter nutzten einen 10-Liter-Kanister, um Brandbeschleuniger am Tatort auszuschütten", heißt es weiter. Es sei davon auszugehen, dass der oder die Täter den Kanister zuvor an einer Tankstelle befüllt haben. Daher würde derzeit das Videomaterial aller Tankstellen im Umkreis gesichtet.

Mit diesem Plakat suchen die Ermittler nach Hinweisen auf den oder die Täter.

Zeugen, die Hinweise auf Täter oder Kanister geben können, sollen sich direkt bei der Mordkommission unter 0231-132-7613 oder -7113 melden. Außerhalb der Geschäftszeiten (montags bis freitags, 7 bis 16 Uhr) werden Hinweise in der Kriminalwache Dortmund unter 0231-132-7999 entgegen genommen.

Quelle: wa.de

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