Flüssigkeit ist als Lösungsmittel auf Alkoholbasis identifiziert

Nach Gefahrgut-Unfall: Kreis nimmt Wasserproben

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Erwitte/Anröchte - Nach dem schweren Unfall eines Gefahrtguttransporters auf der A44 am Montagabend hat die Untere Wasserbehörde des Kreises Soest in möglicherweise verunreinigten Gewässern Proben genommen.

Bei dem Unfall waren Flüssigkeiten ausgelaufen und möglicherweise ins Grundwasser gelangt. Im Glasebach und im Güllerbach hat die Behhörde einer Pressemitteilung des Kreises zufolge Probenahmen veranlasst. 

Außerdem werden Kontrollbrunnen des Landes im Abstrom beprobt. Die Proben werden am Mittwoch durch das Landesumweltamt (LANUV) genommen. Die Untere Wasserbehörde hat die ausgelaufenen Flüssigkeiten als Lösungsmittel auf Alkoholbasis identifiziert. Die Menge belaufe sich auf rund 3.000 bis 5.000 Liter. „Die Stoffe sind geruchlich gut wahrnehmbar. Sollte der Stoff irgendwo in Erscheinung treten, müsste er als Film auf dem Wasser erscheinen“, erläutert Sachgebietsleiter Norbert Hurtig.

Die Ausbreitung und Fließrichtung des verunreinigten Grundwassers ist nach Einschätzung der Kreis-Experten wahrscheinlich Nordwesten. „Als Ergebnis kann deshalb festgehalten werden, dass die Trinkwasserversorgung nicht betroffen ist“, betont Hurtig. „Insgesamt ist die Entwicklung aber weiter zu beobachten. Insbesondere dann, wenn Niederschläge fallen, die sich auf das Grundwasser auswirken.“ 

Deshalb richtet er den Appell an die Anlieger im Bereich der genannten Bäche, Auffälligkeiten wie Geruch oder Filmbildung bei Norbert Vogel, Telefon 02921/302211, norbert.vogel@kreis-soest.de, oder Birgit Dalhoff, Telefon 02921/302210, birgit.dalhoff@kreis-soest.de in der Unteren Wasserbehörde zu melden.

Quelle: wa.de

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