Feuerwehr-Einsätze in mehreren Städten

Nach dem heftigen Gewitter wird in NRW weiter aufgeräumt

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Feuerwehrmänner zerschneiden in Gelsenkirchen nach einem Unwetter auf einer Straße liegende Bäume.

Gelsenkirchen - Nach dem Unwetter am Donnerstagabend ist die Feuerwehr in mehreren NRW-Städten noch mit Aufräumarbeiten beschäftigt.

Nach Angaben der Bottroper Feuerwehr müssen vor allem Äste weggeräumt werden. Sie waren am Donnerstagabend auf Autos, Stromleitungen und Straßen gefallen. 

In Mönchengladbach musste die Feuerwehr am Donnerstagabend etwa 160 Mal ausrücken. Grund waren hier vor allem überflutete Straßen und vollgelaufene Keller. Außerdem schlug ein Blitz in ein Einfamilienhaus ein. Dabei wurde niemand verletzt. 

Mit viel Regen, einigem Hagel und heftigen Windböen war das Gewitter am Abend über Nordrhein-Westfalen gezogen. Besonders betroffen war das Ruhrgebiet, aber auch Teile des Rheinlands. 

Ein Einsatzfahrzeug der Feuerwehr fährt in Gelsenkirchen durch eine überflutete Straße.

Die Feuerwehr in Gelsenkirchen wurde innerhalb kurzer Zeit zu knapp 100 Einsätzen in zwei nördlichen Stadtteilen gerufen. 

In Dortmund mussten die Ruhr Games wegen einer Wetterwarnung zeitweise unterbrochen werden, am Abend konnten die Veranstaltungen aber weitergehen. 

Die Bahnstrecke der S9 zwischen Haltern am See und Wuppertal war wegen der Unwetterschäden am Freitag noch zwischen Bottrop Hauptbahnhof und Haltern am See unterbrochen. Die Bahn schätzt, dass sie bis Sonntag gesperrt bleiben muss. 

Der Deutsche Wetterdienst hatte vor Starkregen mit bis zu 20 Litern pro Quadratmeter und Sturmböen um 80 Stundenkilometer gewarnt. - dpa

Quelle: wa.de

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