Bankraub in Münster

Nach XY-Sendung: Verdächtiger festgenommen

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Symbolfoto: Mit einer Schusswaffe hatte der Täter den Kassierer einer Sparkassenfiliale in Münster bedroht. 

Münster - Die Sendung "Aktenzeichen XY - ungelöst" brachte die heiße Spur: Am Freitagmorgen teilten Polizei und Staatsanwaltschaft Münster die Festnahme eines Tatverdächtigen im Falle eines Bankraubs in Münster-Coerde. 

Bei einem Banküberfall Anfang September 2016 hatte ein unbekannter Mann in der Sparkassenfiliale am Münsteraner Hamannplatz dem Kassierer mit einer Schusswaffe gedroht und Geld gefordert. Mit der Beute flüchtete er auf einem Fahrrad. 

Die Sparkasse setzte eine Belohnung in Höhe von 2.000 Euro auf Hinweise zu dem Täter aus - die Polizei fahndete mit dem Bild aus der Überwachungskamera der Bankfiliale nach dem Täter. 

Im Oktober 2017 berichtete dann die Sendung "Aktenzeichen XY - ungelöst" im ZDF über den Fall. Mehr als 80 Hinweise gingen daraufhin bei den Ermittlern ein. Am Freitagmorgen dann nahmen Beamte einen 21-Jährigen in einer Wohnung in Steinfurt-Borghorst fest. 

Zur selben Zeit durchsuchten Ermittler dessen Wohnung in Münster. Zwei Zeugen sollen unabhängig voneinander den damals 20-Jährigen auf den Fahndungsbildern erkannt und ihn mit dem Überfall in Verbindung gebracht haben, erklärte Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt. 

Weil die weiteren Ermittlungen den Anfangsverdacht bestätigten, hatte ein Richter Haftbefehl erlassen. 

In der Vernehmung machte der junge Mann keine Angaben zu den Vorwürfen. Er sitzt in Untersuchungshaft. 

Quelle: wa.de

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