Nächster Einsatz gegen Raser und illegales Tuning: Das ist die Bilanz

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Die Dortmunder Polizei hat in der Nacht von Freitag auf Samstag erneut den technischen Zustand von Fahrzeugen überprüft. Zudem führten die Beamten Tempomessungen durch. Insgesamt kontrollierten die Polizisten - unterstützt durch Mitarbeiter der Stadt Dortmund sowie Sachverständige - mehr als 150 Personen und über 100 Fahrzeuge. Das ist die abermals ernüchternde Bilanz.

Dortmund - Laut einer Mitteilung der Polizei Dortmund von Sonntagvormittag verhängten die Einsatzkräfte mehr als 60 Verwarnungsgelder, fertigten 45 Anzeigen.

Darunter waren 23 Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen des Erlöschens der Betriebserlaubnis bzw. technischer Mängel sowie 17 wegen überhöhter Geschwindigkeit.

Bei elf überprüften Fahrzeugen hätten die festgestellten technischen Mängel eine Untersuchung bei einem Sachverständigen nach sich gezogen - zwecks Erstellung eines Gutachtens. 

"Beispiele für diese Mängel waren eine zu hohe Betriebslautstärke, fehlende Nachweise für die genutzte Rad-/Reifenkombination oder eine nicht zugelassene Auspuffanlage. In drei Fällen wurde den Fahrern letztlich die Weiterfahrt untersagt.

Mit der Geschwindigkeit nahmen es über 50 Verkehrsteilnehmer zumindest in dieser Nacht nicht so genau. Das Ergebnis waren 34 Verwarnungsgelder und 17 OWi-Anzeigen. In acht Fällen müssen die Betroffenen zudem mit einem Fahrverbot rechnen. 

Das waren einige der deutlichsten Überschreitungen

  • Ein 25-jähriger Motorradfahrer fuhr auf der B1 130 km/h bei erlaubten 50 km/h.
  • Auf der OWIIIa waren ein 30- und ein 35-Jähriger jeweils mit einem Sprinter in Richtung Innenstadt unterwegs - und das mit je 92 km/h bei erlaubten 30 km/h.
  • Bei dem Mercedes eines 26-jährigen Dortmunders stellten die Beamten bei ihrer Messung auf der Bornstraße 84 km/h statt der erlaubten 50 km/h fest.

"Zu hohe Geschwindigkeit ist eine der Hauptunfallursachen auf unseren Straßen. Aber auch Veränderungen und Manipulationen am Fahrwerk stellen eine erhebliche Gefahr dar und können zu schweren Unfällen führen. 

Und so wird es auch in Zukunft entsprechende Kontrollen geben, um das Verständnis für die Gefahren in die Köpfe der Verkehrsteilnehmer zu bringen", so die Polizei Dortmund abschließend. - eB

Quelle: wa.de

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