Schnee und Eis sorgen für Verkehrsprobleme im ganzen Land

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NRW - Nach dem Schnee ist vor dem Schnee: Der Winter bleibt vorerst in NRW und zwingt die Autofahrer zu Geduld. Am Wochenende bringen die Schneefälle im Süden erstmals Hochwasser auf dem Rhein.

Pendler und Reisende müssen in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens weiter mit erheblichen Verkehrsbehinderungen durch Schnee und Eis rechnen. Für die Nacht zum Dienstag kündigte der Deutsche Wetterdienst (DWD) erneut Schnee und Glätte an. 

Der Winter macht dann auch am Mittwoch weiter. Erst am Donnerstag wird es der Prognose zufolge mit sieben bis acht Grad wesentlich milder. Am Montag fielen nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes am Niederrhein, im nördlichen Ruhrgebiet und im Münsterland bis zu zehn Zentimeter Neuschnee. Auf den Autobahnen zwischen Moers und Bochum, Duisburg und Dortmund gab es am Mittag bereits Staus von bis zu 20 Kilometern Länge, wie die Landesleitstelle der Polizei mitteilte. 

Im Kreis Soest passierten zahlreiche Unfälle bei dichtem Schneetreiben. Ein Wagen überschlug sich, der Fahrer wurde aber nur leicht verletzt. Mehrfach blockierten querstehende Lastwagen die Straßen im Land. Auch die Deutsche Bahn hatte erneut Probleme durch vereinzelte Weichenstörungen infolge des Schneefalls, wie ein Sprecher sagte. 

In Teilen des Ruhrgebiets fiel zeitweise der Busverkehr aus - so in Mülheim, Essen und Bochum. Am Wochenende hatte heftiger Schneefall in ganz NRW zu Chaos im Streckennetz geführt. Hunderte Verbindungen waren aufgrund vereister Weichen und abgebrochener Äste gestört gewesen oder ausgefallen. Das Wasser- und Schifffahrtsamt in Duisburg rechnete mit ersten Hochwasserlagen auf dem Rhein. Am Wochenende werde in Köln voraussichtlich die Hochwassermarke 1 um etwa 30 bis 70 Zentimeter überschritten. 

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Die Marke liegt bei 6,20 Meter. Dadurch seien leichte Einschränkungen für den Schiffsverkehr möglich, sagte ein Sprecher. Grund sind starke Schneefälle und Niederschläge am Ober- und Mittelrhein. Nach dem Wochenende fallen die Pegel aber wieder. - dpa

Quelle: wa.de

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