Über 100.000 Euro Schaden

Sechs Fahrzeuge in Unfall auf A 45 bei Olpe verwickelt

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Olpe - Sechs Fahrzeuge sind am Donnerstagabend auf der A 45 bei Wenden in einem Verkehrsunfall verwickelt gewesen. Ein Mann verletzte sich schwer, alle weiteren Fahrzeugführer blieben mit viel Glück unverletzt.

Um 22.15 Uhr fuhr ein 35-Jähriger aus Sindelfingen in einem Mercedes auf der linken Fahrbahn der A 45 in Richtung Dortmund. Etwa drei Kilometer vor dem Rastplatz "Springe", in Höhe der Gemeinde Wenden, verlor er - aus nicht abschließend geklärter Ursache - die Kontrolle über seinen Wagen. Der Mercedes schleuderte gegen die Mittelschutzplanke.

Von hier wurde er abgewiesen und prallte in den Lkw eines 54-Jährigen aus Großenkneten (bei Bremen), der gerade den rechten Fahrstreifen befuhr. Der Mercedes blieb stark beschädigt und nicht mehr fahrbereit quer zur Richtungsfahrbahn auf den beiden Fahrstreifen stehen. Der Lkw wiederum kam stark beschädigt auf dem Seitenstreifen zum Stehen.

Ein nachfolgender 51-jähriger Mann aus Emtinghausen (ebenfalls bei Bremen) wich dem quer stehenden Lkw mit seinem BMW nach links aus, bremste und touchierte offenbar die Mittelschutzplanke.

Ein nachfolgender 21-jähriger Mann aus Meinerzhagen musste mit seinem Opel ebenfalls die "Querstehenden" nach links umfahren, um einen Zusammenprall zu verhindern. Er fuhr dann aber auf das BMW-Fahrzeugheck des Emtinghauseners auf. Der Mann aus Emtinghausen verletzte sich hierbei schwer. Durch die Feuerwehr musste er aus seinem beschädigten Wagen mit starken Geräten befreit werden. Ein Rettungswagen fuhr ihn umgehend ins Krankenhaus.

Eine 27-jährige Frau aus Hagen und ein 49-jähriger Autofahrer aus Dortmund überfuhren mit ihren Fahrzeugen einige Trümmerteile - ihre Fahrzeuge wurden hierbei ebenfalls leicht beschädigt und in das Unfallgeschehen verwickelt. Vier der unfallbeteiligten Fahrzeuge (Mercedes, BMW, Opel und Lkw) waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt.

Derzeit wird die Gesamtschadenshöhe auf über 100.000 Euro geschätzt.

Große Mengen an Betriebsstoffen liefen auf die Fahrbahn. Es kam daher bis mindestens 1.45 Uhr zu Sperrungen und über sechs Kilometern Stau. - dpa

Quelle: wa.de

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