Pläne für Olympia 2032 in NRW vorgestellt

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Düsseldorf - 13 nordrhein-westfälische Städte sind aktuell im Sportstättenkonzept der Rhein Ruhr Olympic City-Initiative erfasst. Die Planungen stellten in Düsseldorf NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) und Sportmanager Michael Mronz vor.

"Ich war von der Idee sogleich Feuer und Flamme. Es wäre für unser Land ein riesen Schub", sagte Laschet am Freitag. Die von Mronz angeschobene Initiative hat das Ziel, Olympische Spiele und die Paralympics 2032 in die einzigartige Metropolregion im Herzen Europas zu holen, wie Laschet zu einer städteübergreifenden möglichen Bewerbung sagte. 

80 Prozent der Sportstätten schon vorhanden

Laschet und Mronz sehen vor allem darin einen großen Vorteil, dass mehr als 80 Prozent der benötigten Sportstätten bereits vorhanden sind. Ein Olympia-Stadion, das olympische Dorf und das Medienzentrum sind in der Konzeption noch nicht berücksichtigt. 

"Derzeit gibt es hierzu nicht zu entscheiden, aber natürlich beschäftigen wir uns bereits mit diesen Themen", erläuterte Mronz. Neu gebaut werden müsste lediglich eine Anlage für Kanuslalom. 

Dortmund, Duisburg, Essen und Co.

Den Städten Aachen, Bonn, Dortmund, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Gelsenkirchen, Köln, Krefeld, Leverkusen, Mönchengladbach, Oberhausen und Recklinghausen sind nach jetzigem Planungsstand Sportarten zugeordnet. 

Nach den gescheiterten Versuchen um Olympische Spiele wie zuletzt in Hamburg, München und Leipzig wird eine erneute deutsche Bewerbung kritisch betrachtet. 

"Wir können uns eine vierte Niederlage in Folge nicht erlauben", sagte am Freitag Walter Schneeloch als Vizepräsident des Deutschen Olympischen Sportbundes warnend.

Quelle: wa.de

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