BGH setzt wohl zweite Verhandlung an

Streit um Wisentherde im Rothaargebirge: Keine schnelle Lösung in Sicht

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Karlsruhe/Bad Berleburg - Im festgefahrenen Streit um die einzige freilebende Wisent-Herde Deutschlands im Rothaargebirge wird es keine schnelle juristische Lösung geben. Das ist das Ergebnis der ersten Verhandlung vor dem Bundesgerichtshof.

Der BGH will vor seinem Urteil möglicherweise noch eine zweite Verhandlung ansetzen, danach wird sich voraussichtlich das Oberlandesgericht Hamm erneut mit dem Fall befassen müssen. Die Vorsitzende Richterin Christina Stresemann rief die Projektverantwortlichen in der Karlsruher Verhandlung am Freitag auf, nicht ewig auf die Gerichte zu warten. 

Das Schicksal der bei Bad Berleburg in Wittgenstein heimischen Wisente hänge auch davon ab, dass eine Entscheidung getroffen werde, wie es nach den bisherigen Erfahrungen auf Dauer weitergehen soll. 

Forstwirte haben den Trägerverein verklagt, weil die 2013 im Rothaargebirge ausgewilderten Tiere inzwischen durch ihre Wälder streifen und dort den Buchen die Rinde abfressen. Eine Entschädigung reicht ihnen nicht. Sie wollen die Wisente gar nicht auf ihrem Grund haben. - dpa/lnw

Quelle: wa.de

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