Twitter-Interview mit Christian Lindner

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89.000 Follower hat Christian Lindner bei Twitter.

NRW - Christian Lindner (FDP) ist der Twitter-König unter den Spitzenkandidaten der NRW-Landtagswahl. Bei Twitter hat er 89.000 Follower und rund 6.400 Gefällt mir-Angaben. 

Wir sprachen mit ihm über das Thema "Soziale Medien im Wahlkampf" in gewohnter Twitter-Manier: Nur 140 Zeichen hatte der FDP-Spitzenkandidat pro Antwort.

Sind Sie in Sozialen Netzwerken aktiv? Wenn ja, in welchen?

Christian Lindner: Ich poste gerne bei Facebook, nutze Twitter und gebe bei Instagram mit Fotos Einblicke in meinen Alltag. Insgesamt habe ich über 200.000 Follower.

Welche Bedeutung haben die Sozialen Netzwerke für Ihren Wahlkampf?

Lindner: Sie gewinnen an Gewicht, man kann schnell reagieren. Aber Medien, Plakate, Redeauftritte – man braucht auch heute noch alles.

Schreiben Sie alle Posts und Kommentare selbst oder haben Sie ein Team hinter sich stehen?

Lindner: Vieles poste ich selbst, dann steht mein Kürzel CL am Ende des Eintrags. Postings von Mitarbeitern sind mit TL für Team Linder markiert.

Welche Zielgruppen erreichen Sie über die Sozialen Medien? 

Lindner: Ich nutze das nicht, um eine spezielle Gruppe zu erreichen, sondern weil es Freude macht. In Deutschland ist ja fast jeder Dritte bei Facebook.

Weckt man durch die Nutzung Sozialer Medien politisches Interesse bei den Nichtwählern?

Lindner: In Teilen gelingt das bestimmt, weil man Leute, die vielleicht nicht die Tagesschau schauen würden, in ihrem Umfeld anspricht.

Kommunikation in den Sozialen Netzwerken: Wie reagieren die User auf Ihre Postings bzw. findet auch ein Dialog mit Ihnen statt? 

Lindner: Ich erhalte sehr viele Kommentare und Rückmeldungen, die ich auch gerne lese. Oft antworte ich auch darauf. Gerade der Austausch ist ja interessant.

Stellen Social Bots eine Gefahr im Wahlkampf dar?

Lindner: Sie verfälschen zumindest ein Stimmungsbild oder können falschen Nachrichten zu hoher Reichweite verhelfen.

Quelle: wa.de

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