Heftiger Auffahrunfall am Stauende / Sperrung aufgehoben

Unfall am Kreuz Dortmund/Unna: Lkw-Fahrer tot

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Symbolbild

[Update 19. Oktober, 16.06 Uhr] Dortmund - Bei einem Verkehrsunfall auf der A 1 ist ein Lkw-Fahrer nach knapp einer Woche seinem schweren Verletzungen erlegen.

Laut einer Pressemitteilung der Polizei Dortmund hatte sich der Unfall am 11. Oktober auf der  A 1 gegen 11.30 Uhr in Fahrtrichtung Münster an einem Stauende ereignet. Etwa gegen 14.15 Uhr wurde die Sperrung der A 1 gen Norden aufgehoben. sagte eine Dortmunder Polizeisprecherin auf Nachfrage.

Nach jetzigem Erkenntnisstand fuhr ein 50-Jähriger aus Polen mit seinem Transporter auf den Transporter eines 54-Jährigen aus Vlotho. Der 54-Jährige hatte zuvor halten müssen, da der vorausfahrende Sattelzug eines 58-Jährigen aus Thüringen verkehrsbedingt zum Stehen kam.

Bremsmanöver kam zu spät

Ein 50-jähriger Lkw-Fahrer, ebenfalls aus Polen, erkannte mit seinem Sattelzug die Situation, konnte aber nicht mehr rechtzeitig bremsen und kollidierte mit dem Transporter des 50-jährigen polnischen Fahrzeugführers. Alle Fahrzeuge wurden ineinandergeschoben.

Der 50-Jährige wurde bei dem Unfall eingeklemmt und von einem zufällig anwesenden Arzt lebensnotwendig erstbehandelt.

Eingetroffene Rettungskräfte brachten den Schwerverletzten in ein Krankenhaus. Am 19. Oktober dann die traurige Nachricht: Er verlor seinen Kampf gegen die schweren Verletzungen.

Zehn Kilometer Stau

Durch den Unfall kam es zu erheblichen Verkehrsstörungen. Der Stau belief sich zeitweise auf über 10 Kilometer. Die Fahrtrichtung Bremen war bis circa 14.10 Uhr gesperrt.

Es entstand ein Sachschaden von rund 40.000 Euro.

Der sich vor der Unfallstelle aufstauende Verkehr wurde auf die A 44 abgeleitet. Es gab lange Staus - auch auf der B 1 sowie auf der A 445 zwischen dem Kreuz Werl und Werl-Nord sowie weiter auf der B 63 über Hilbeck in Richtung Werl.

Quelle: wa.de

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