Zufallstreffer der Polizei Bochum in Herne

Unglaublich! Hier mussten zwei Mädchen (1/6) völlig ungesichert mitfahren

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Dieses Foto, das die Situation im Laderaum eines Kleintransporters festhält, veröffentlichte die Polizei am Montag. Nicht zu glauben, dass ein Mann (38) hier zwei kleine Kinder (1/6) "platziert" hatte. Zur Vollansicht des Fotos klicken Sie bitte oben rechts.

Nicht zu fassen, was Beamte der Polizei Bochum am Montag bei einer Kontrolle im Stadtgebiet von Herne per Zufall entdeckten: Im Laderaum eines Kleintransporters hatte ein 38-Jähriger zwei kleine Mädchen - ein und sechs Jahre alt - im wahrsten Sinne des Wortes "platziert".  Die Kinder saßen zwischen Schrankteilen und Brettern, die völlig ungesichert waren und jederzeit hätten verrutschen können.

Herne - Polizeibeamten des Verkehrsdienstes nahmen am Montag im Rahmen eines Kontrolltages Fahrzeuge genauer unter die Lupe. Unterstützt wurden sie durch Kräfte der Bereitschaftspolizei des Polizeipräsidiums Bochum und der Stadt Herne.

"Besonders erschreckend war die Kontrolle eines Kleintransporters auf der Westring. Ein 38-jähriger Mann fuhr ohne irgendeine Sicherung mit zwei kleinen Kindern (1/6) im Ladebereich des Fahrzeuges. Darüber hinaus war auch die eigentliche Ladung, diverse Schrankbretter, nicht gesichtert. 

Als 'Kindersitzersatz' für die Einjährige diente die Zwischenablage der Vordersitze und eine offene Werkzeugkiste. Das sechsjährige Mädchen saß auf dem Boden des Transporters - in gleicher Höhe mit den ungesichterten Brettern. Glücklicherweise ist nichts Schlimmeres passiert", so die Ermittler.

Die fügten der Pressemitteilung ein Foto bei, das die Situation im Laderaum darstellt. Zu sehen sind die Bretter und Schrankteile, nur ansatzweise die Füße und Beine des sechsjährigen Mädchens.

Haftbefehl lag vor - Geldstrafe sofort bezahlt

Auf der 38-Jährigen kommt jetzt eine Ordnungswidrigkeitenanzeige zu. Die Weiterfahrt mit den Kindern wurde durch die Polizeikräfte unterbunden. 

Im Rahmen der weiteren Kontrolle sei darüber hinaus festgestellt worden, dass gegen den Mann ein Haftbefehl vorgelegen habe. "Gegen Zahlung der Geldstrafe konnte der Mann seine Inhaftierung verhindern", so die Polizei. - eB

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Quelle: wa.de

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