Polizei Münster landet Ermittlungs-Volltreffer

23 Kilo Marihuana und 150.000 Euro gefunden - drei Festnahmen

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Münster - Mit 23 Kilo Marihuana im Auto auf frischer Tat erwischt, dazu satte 150.000 Euro in bar in einer Kleingartenanlage vergraben: Der Polizei Münster ist am Samstag ein Schlag gegen professionelle Drogendealer gelungen. Ein 32-jähriger Mann, der früher in Münster lebte und jetzt in Lettland beheimatet ist, sowie zwei weitere Männer aus Münster (29) und Steinfurt (37) sitzen jetzt in Untersuchungshaft.

Laut einer gemeinsamen Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Münster und des Polizeipräsidiums Münster führten Spezialisten des Kommissariats für Wirtschaftskriminalität "aufgrund von Hinweisen Ermittlungen gegen einen 32-jährigen ehemaligen Münsteraner durch, der mittlerweile in Lettland lebt."

Er stehe im Verdacht, gemeinsam mit weiteren Mittätern wiederholt Drogen aus den Niederlanden nach Deutschland geschmuggelt und hier gewinnbringend verkauft zu haben, so die Ermittler. Der Mann sei aus Lettland nach Münster und gemeinsam mit seinen zwei Mittätern weiter in die Niederlande gereist, um dort das Rauschgift zu besorgen.

"Am vergangenen Samstag (11. Februar) nahmen Polizisten den Hauptverdächtigen bei der Einreise aus den Niederlanden im Bereich Alstätte vorläufig fest. In seiner Begleitung waren ein 29-jähriger Münsteraner und ein 37-jähriger Steinfurter, die ebenfalls festgenommen wurden. Bei der Durchsuchung des PKW fanden die Beamten 23 kg Marihuana. Sie beschlagnahmten das Rauschgift mit einem Marktwert von über 100.000 Euro", teilten Staatsanwaltschaft und Polizei weiter mit.

Damit aber nicht genug des Fahndungserfolges: "In einem vom Haupttäter genutzten Kleingarten fanden die Ermittler rund 150.000 Euro, die in Erddepots versteckt waren. Das vermutlich aus Drogengeschäften stammende Geld beschlagnahmten die Beamten ebenfalls."

Die Staatsanwaltschaft Münster beantragte gegen die drei Tatverdächtigen beim Amtsgericht Münster einen Haftbefehl wegen bandenmäßigem Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringen Mengen. Das Gericht folgte dem Antrag, alle Festgenommenen sitzen in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen dauern an und erstrecken sich insbesondere gegen die Abnehmer der illegal eingeführten Drogen. - eB

Quelle: wa.de

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