Lkw in Hilbeck umgekippt - Große Probleme auf der B63

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[Update 14.10 Uhr] Hilbeck/Hamm/Werl - Auf der B63 in Hilbeck ist am frühen Montagvormittag ein Lkw umgekippt. Zur Bergung gab es eine weitere Vollsperrung. Der Lkw-Fahrer wurde verletzt. Damit nicht genug. Am Mittag gab es auf der B 63 einen weiteren Lkw-Unfall  - nur 30 Meter vom ersten Unglücksort entfernt. 

Es kam zu erheblichen Verkehrsproblemen bis in die Stadtgebiete von Hamm und Werl hinein. Die Richtungsfahrbahn Hamm blieb stundenlang gesperrt. Von Budberg kommend konnten Verkehrsteilnehmer nicht nach links abbiegen.  Der Verkehr in Richtung Hamm wurde umgeleitet.

Passiert ist der Unfall auf der B63 zwischen Werl und Hilbeck (siehe Google-Karte unten). In der lang gezogenen Rechtsurve kurz vor dem Ortsteil hat der Fahrer aus noch unbekannten Gründen die Kontrolle über den Lastzug verloren und war von der Fahrbahn abgekommen. 

Das Fahrzeug geriet in den Graben und kippte samt Anhänger auf die Seite. Dabei wurde der 42-jährige Lkw-Fahrer aus Polen leicht verletzt. Ersthelfer der Bundeswehr sollen sich direkt um den Fahrer gekümmert haben, der aber nicht im Fahrerhaus eingeklemmt worden ist. Er wurde ins Krankenhaus gebracht. 

Lkw auf der B63 bei Hilbeck umgekippt

Nach Angaben des Werler Feuerwehrchefs Karsten Korte sind an der Unfallstelle 150 Liter Diesel ausgelaufen. Die Feuerwehr musste die Fahrbahn entsprechend reinigen und den Rest des Tanks auspumpen. Im Einsatz war auch die Löschgruppe Hilbeck. Die oberste Wasserbehörde wurde informiert. 

Mittlerweile ist ein Bergungsunternehmen beauftragt, das den Lastwagen wieder aufrichten soll. Dafür wird die B 63 erneut voll gesperrt werden müssen. Es ist unklar, wann das passiert; die Maßnahme wird aber für weitere Verkehrsbehinderungen sorgen. Die Polizei stimmt derzeit Umleitungsstrecken ab, um den Verkehrsfluss so weit wie möglich zu gewährleisten.

Der Lkw war nicht beladen. Das macht die Bergung einfacher, so die Feuerwehr. Der erste Blick der Wehr, so Korte, habe der Beladung gegolten – auch, um auszuschließen, dass der Lkw Gefahrgut geladen hat.

Wenige Stunden, nachdem ein Lastwagen umgekippt war, fuhr am Mittag ein weiterer Lastwagen in einen Lkw – nur rund 30 Meter vom ersten Unfallort entfernt.

Wir berichten weiter.

Quelle: wa.de

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