Treffen im Weißen Haus

Donald Trump: US-Präsident erklärt Arnold Schwarzenegger für tot: „Ich war dabei“

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Etwas überraschend hat Donald Trump Arnold Schwarzenegger für tot erklärt.

US-Präsident Trump lädt zu einem etwas seltsamen Social-Media-Gipfel ins Weiße Haus. Dort erklärt er Arnold Schwarzenegger plötzlich für tot. Der meldet sich kurz danach zu Wort.

Text vom 12. Juli 2019: Washington - Dass sich US-Präsident Donald Trump und Arnold Schwarzenegger nicht ausstehen können, ist bekannt. Nun hat Trump in der ewigen Zankerei der beiden noch einen drauf gesetzt. Wie die Neue Kronen Zeitung aus Österreich schreibt, hat Trump bei einem Social-Media-Treffen im Weißen Haus gesagt: „Arnold Schwarzenegger ... Wissen Sie was? Er ist tot. Ich war dabei.“

Hunter Walker, Yahoo-Korrespondent im Weißen Haus, berichtete auf Twitter von dem Vorfall.

Wenige Minuten später meldete sich Walker erneut via Twitter zu Wort und schrieb, dass Trump über seine ehemalige TV-Show „The Apprentice“ gesprochen habe, als er erwähnte, er sei bei Schwarzeneggers Tod dabei gewesen.

Arnold Schwarzenegger meldete sich schon kurz darauf selbst zu Wort. „Ich bin immer noch da“, schrieb er und fragte Trump, ob sie ihre Steuererklärungen vergleichen wollten.

Mit seiner Stichelei spielt Schwarzenegger auf Trumps Steuererklärung an, um die es seit einiger Zeit Streit gibt. Trump ist der erste US-Präsident seit Richard Nixon, der seine Steuererklärung unter Verschluss hält. Trumps Angaben zufolge liegt das an einer seit Jahren laufenden Steuerprüfung. Das nährt Spekulationen über seine Einkünfte und sein Vermögen. Insbesondere die Demokraten fordern seit einiger Zeit, dass Trump die Angaben veröffentlicht. 

Video: Schwarzenegger würde gegen Trump antreten

Donald Trump: Beschwerde über angebliche Zensur

Das Treffen im Weißen Haus nutzte Trump, so berichtet es die Neue Kronen Zeitung, um sich bei einigen seiner Unterstützer aus den sozialen Medien über eine angebliche Zensur konservativer User zu beschweren.

Auf Twitter veröffentliche Trump ein von dramatischer Musik unterlegtes Video zu diesem „Social-Media-Gipfel“, in dem er sich als Beschützer der freien Rede in Szene setzte. „Das ist ein historischer Tag“, sagte Trump. Nie zuvor seien so viele Online-Journalisten und Influencer in diesem Gebäude zusammengekommen, um über die Zukunft von Social Media zu diskutieren. 

Er weise seine Verwaltung an, alle behördlichen und gesetzgeberischen Möglichkeiten zu prüfen, um die freie Rede und das Recht aller Amerikaner auf freie Meinungsäußerung zu schützen. „Wir hoffen, dass wir Transparenz, mehr Verantwortung und mehr Freiheit sehen werden“, endete Trump pathetisch.

Die Streitereien zwischen Arnold Schwarzenegger und US-Präsident Donald Trump scheinen kein Ende zu nehmen. Nun kam es erneut zu einem Seitenhieb von dem 72-jährigen Schauspieler. 

Donald Trump: Nicht nur mit Arnold Schwarzenegger im Clinch

Nicht nur mit Arnold Schwarzenegger liegt Trump im Clinch, sondern auch mit Megan Rapinoe, Kapitänin der US-Fußballerinnen und frisch gebackene Weltmeisterin. Kürzlich ist eine Umfrage eines Meinungsforschungsinstituts publik geworden, nach der Rapinoe im Falle einer Präsidentschaftskandidatur gegen Trump die Nase vorn hätte.

Arnold Schwarzenegger wurde vor wenigen Wochen Opfer einer gemeinen Attacke - doch den Angreifer will er nicht verklagen.

Im Norden Syriens bahnt sich ein Offensive der türkischen Truppen an. Die USA zeihen sich aus dem Gebiet zurück. Dafür wird Trump sogar von den eigenen Leuten kritisiert.

Mehr zu Schwarzenegger im Video: Mit Greta Thunberg im Klimakampf

thh

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