"Patiententransportzug 10" steht bereit

Brand in Wetzlarer Krankenhaus - DRK-Trupps aus Siegen in Alarmbereitschaft

Bim THW Siegen in der Numbach trafen sich die Mitglieder des "Patiententransportzuges 10".

Siegen/Wetlzar. Weil im hessischen Wetzlar am frühen Sonntagmorgen ein Brand in einem Krankenhaus ausgebrochten war, wurden auch zahlreiche DRK-Bereitschaften aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein, die mit ihren Rettungswagen einen „Patiententransportzug 10“ bilden, in Alarmbereitschaft versetzt. Auch der Leitende Notarzt und weitere Kollegen wurden alarmiert.

Im Wetzlarer Stadtteil Braunsfeld war es am frühen Sonntagmorgen zu einem Brand im dortigen Krankenhaus gekommen. Dabei hatte es mehrere Verletzte gegeben. Weil die gesamte Lage unklar war, wurde Großalarm für die Feuerwehren und Rettungsdienste ausgelöst. Zusätzlich forderte die dortige Lahn-Dill-Leitstelle weitere Hilfe aus dem Siegerland an. 

Kreisbrandmeister Bernd Schneider ließ sofort den „Patiententransportzug 10“ alarmieren, dessen Mitglieder sich alle mit Rettungswagen beim THW Siegen in der Numbach trafen. Einige Fahrzeuge wie Rettungs- und Notarztwagen waren vorher schon alarmiert worden und hatten sich bereits auf den Weg nach Wetzlar gemacht, wo sie auch schnell eintrafen.

In einem Krankenhaus in Wetzlar war am frühen Sonntagmorgen ein Feuer ausgebrochen.

Ein Massenanfall von verletzten oder erkrankten Personen führt regelmäßig dazu, dass die im Rahmen des Rettungsdienstes vorgehalten Transportkapazitäten nicht ausreichen, obwohl diese regel- und gesetzeskonform geplant wurden. Daraus ergibt sich eine Situation, bei der es notwendig wird, über die übliche überörtliche Hilfe des Rettungsdienstes hinaus aus anderen Gebietskörperschaften geordnet und strukturiert geeignete Rettungsmittel heranzuführen. Zu diesem Zweck ist der "Patiententransport-Zug 10 NRW" (PT-Z 10 NRW) konzipiert worden, dessen grundsätzliche Aufgabe es ist, die erforderlichen Transportkapazitäten für zehn Patienten unterschiedlicher Sichtungskategorien bereit zu stellen. 

Er ergänzt unter anderem die "Behandlungsplatz-Bereitschaft 50 NRW" (BHP-B 50 NRW) um die zum Patiententransport benötigten Transportkapazitäten. Da diese auf 50 Patienten ausgelegt ist, sind für jede dieser Einheiten rechnerisch fünf Patiententransport-Züge erforderlich. Diese sind so aufzustellen, dass das eingeplante Personal und die vorgesehenen Fahrzeuge und Rettungsmittel nicht aus dem Potenzial des Regelrettungsdiensts gestellt werden. Er muss etwa 60 Minuten nach der Alarmierung als Marschverband in der festgelegten Kräftesammelstelle abmarschbereit sein. 

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