Ergebnisse werden Ende März bekannt gegeben

Brotprüfung der Bäckerinnung Westfalen-Süd: 14 Betriebe nehmen Chance zur Qualitätssicherung wahr

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Karl-Ernst Schmalz weiß als staatlich geprüfter Prüfer für Brot, Brötchen und Stollen ganz genau, worauf es bei den Erzeugnissen der heimischen Bäcker ankommt. 

Siegen. Ist der Duft auch schön harmonisch? Die Porung in der Randzone, wie dicht ist sie? Krümelt es beim Schneiden? Und wie ist es um die Schrumpffalten auf der Oberfläche bestellt? Alles Fragen, mit denen sich am Dienstag (19. März) Karl-Ernst Schmalz, Qualitätsprüfer des Deutschen Brotinstitutes, auf Einladung der Bäckerinnung Westfalen-Süd zu befassen hatte.

Gemeinsam mit Obermeister Georg Sangermann (Olpe), dessen Stellvertreter Wilhelm Voßhagen (Drolshagen), Lehrlingswart Dennis Klein (Siegen), Bäckermeister Andreas Wahl (Bad Berleburg) und Bäckermeisterin Simone Hellmann (Wilnsdorf) nahm er im Sieg-Carré Siegen 78 Brote unter die Lupe. 

14 Innungsbetriebe aus den Kreisen Olpe und Siegen-Wittgenstein nahmen die Brotprüfung als Chance zur Qualitätssicherung ihrer Erzeugnisse wahr. Neben Form und Aussehen werden auch deren Krusteneigenschaft, Lockerung und das Krumenbild bewertet. Übrigens: Während Siegerländer Bäcker nach wie vor eher Brote in ovaler Form produzieren, bevorzugen ihre Sauerländer Kollegen die kastige Form. Doch dass ein Siegerländer Brot so flach genug sein muss, um durch den Briefschlitz zu passen, das ist vorbei. 

Karl-Ernst Schmalz jedenfalls gab den eingereichten Produkten ein erstes „Daumen hoch“, und ihm schlossen sich so einige Passanten an, die gern zu den dargereichten Schnittchen griffen. Wie die Ergebnisse im Einzelnen ausfallen, das erfahren die Bäckerbetriebe am 28. März, wenn die Urkunden im Hotel Albus in Olpe vergeben werden.

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