Großer Aufgabenparcours in der Siegener Innenstadt aufgebaut

39 Teams gehen Samstag beim DRK-Bundeswettbewerb in Erster Hilfe an den Start

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Stellten das Programm vor: v.li. Christian Kleinberns (Leiter Einsatzstaffel Landesverband), Bastian Wiebusch (Technischer Leiter Wasserwacht Landesverband), Tanja Knopp (stv. Bundesbereitschaftsleiterin und Landesrotkreuzleiterin), Dr. Martin Horchler (DRK-Kreisverband Siegen-Wittgenstein), Landrat Andreas Müller (DRK-Kreisverband Siegen-Wittgenstein) und Christian Schuh (Servicestelle Ehrenamt Landesverband). 

Siegen. Die Innenstadt von Siegen verwandelt sich in einen Parcours. An diesem Wochenende, vom 14. bis 16. September, findet in Siegen der 58. DRK-Bundeswettbewerb in Erster Hilfe statt. 250 Aktive aus dem gesamten Bundesgebiet werden sich an zahlreichen Stationen messen und ihr Können unter Beweis stellen.

Der Bundeswettbewerb findet immer in der Stadt des letztjährigen Siegers statt. „Nein, das war nicht Siegen, doch da Ibbenbüren zum zweiten Mal gewann und den Wettbewerb nicht zweimal hintereinander ausrichten wollte, wurde ein Ersatzspieler gesucht und mit uns gefunden“, erläuterte Landrat und Präsident des heimischen DRK-Verbandes, Andreas Müller. 39 Sechser-Teams werden am Start sein und sich sieben praktischen Aufgaben – verteilt in der Innenstadt - stellen. Pro Station haben sie 15 Minuten Zeit. 13 dieser 39 Mannschaften nehmen außerdem noch am Bundeswettbewerb Wasserwacht teil, der im Löhrtor-Hallenbad ausgetragen wird. 26 der 39 Teams durchlaufen noch fünf zusätzliche Stationen für die Wertung im Bundeswettbewerb Bereitschaften. Gemeistert werden müssen hier vor allem Aufgaben im Technischen Dienst wie beispielsweise das Absichern einer Unfallstelle.

Das Besondere beim Bundeswettbewerb: „Die Aufgaben sind den Teams vorher nicht bekannt. Aus diesem Grund haben wir den Parcours auch so gelegt, dass keiner die direkt nächste Aufgabe sehen kann“, erläuterte Tanja Knopp, stellvertretende Bundesbereitschaftsleiterin und Landesrotkreuzleiterin. Der Sieger der 39 Teams qualifiziert sich für den europäischen Wettbewerb.

An sieben Stationen müssen die Teams ihre Erste Hilfe-Kenntnisse praktisch anwenden.

Auch für die Bürger und Zuschauer ist der Wettbewerb attraktiv. „Die Teams müssen wirklich herausfordernde Aufgaben lösen. Das ist kein kleines Sportfest, sondern Deutsche Meisterschaften“, machte Christian Schuh (Servicestelle Ehrenamt DRK-Landesverband Westfalen-Lippe) deutlich. Die Teams kommen aus 15 der insgesamt 19 Landesverbände. Für den heimischen Verband geht die Rotkreuzgemeinschaft Wenden (DRK-Kreisverband Olpe) ins Rennen. Sie gewann den Landeswettbewerb Anfang Juli in Halver.

Die Zentrale des Wettbewerbs wird sich in der Rundturnhalle in Niederschelden befinden. In direkter Nachbarschaft – im Gymnasium Auf der Morgenröthe sowie in der Hubenfeld-Grundschule werden die Teilnehmer übernachten. Der eigentliche Wettbewerb in der Stadt findet morgen, 15. September, von 8 bis 16.30 Uhr statt. Rund 400 Helfer und Ehrenamtliche aus dem Kreisgebiet sorgen dafür, dass beim Bundeswettbewerb alles reibungslos funktioniert. Auf dem Scheinerplatz ist außerdem ein Markt der Möglichkeiten aufgebaut. Er soll den Besuchern an 20 Ständen die Arbeit des DRK näher bringen. Vor Ort sein werden unter anderem das Jugendrotkreuz, der Schulsanitätsdienst, die Rettungshundestaffel, die Ortsvereine und die Teddyklinik der DRK-Kinderklinik.

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