Nahversorgung in Geisweid wird ausgebaut

Entscheidung gefallen

Die Jury sprach sich für den Entwurf der Firma Schoof aus.

Politik und Verwaltung sind sich einig: Im Geisweider Zentrum rund um das Rathaus muss sich die Nahversorgung dringend verbessern.

Da sich zwischenzeitlich mehrere Investoren zur Entwicklung des Areals gemeldet hatten, beauftragte der Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Siegen die Verwaltung Ende 2013, ein Investorenauswahlverfahren durchzuführen. Im September 2014 wurde öffentlich ausgeschrieben, am 28. November 2014 endete die Bewerbungsfrist.

Nach Vorprüfung durch die Verwaltung beriet nun letzte Woche eine Jury unter Vorsitz von Bürgermeister Steffen Mues über die eingereichten Entwürfe. Zur Wahl standen zwei Entwürfe: der der Schoofs Immobilien GmbH aus Kevelaer und der der Firma Runkel Treubau aus Siegen. Letztendlich sprach sich die Jury für den Schoof-Entwurf aus. Es handelt sich um einen zweigeschossigen Baukörper, der im Erdgeschoss einen Lebensmittelvollsortimenter mit 1650 Quadratmetern Verkaufsfläche und im Obergeschoss ein Parkdeck vorsieht. Der Markt weist eine nahezu quadratische Grundfläche auf und öffnet sich mit einer transparenten Glasfassade in Richtung Ratstrakt des Rathauses.

Fazit: Das zentrale Ziel des Investorenauswahlverfahrens ist die Stärkung des zentralen Versorgungsbereiches des Stadtteils Geisweid. Der Entwurf der Firma Schoofs überzeugte vor allem durch die funktionale Einbindung des Vollsortimenters. Die Jury beauftragte die Verwaltung, die Verhandlungen mit der Fa. Schoofs aufzunehmen.

Wie Bürgermeister Steffen Mues sagte, soll der zuständige Fachbereich Stadtentwicklung und Strukturförderung die Verhandlungen mit dem Investor schnellstmöglich aufnehmen und hierbei neben dem Grundstücksgeschäft noch offene Fragen der baulichen und funktionalen Konzeption klären. Das Verhandlungsergebnis werde dann als Beschlussvorlage den politischen Gremien vorgelegt.

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