Hohe Wald- und Wiesenbrandgefahr - Einsätze für die Löschzüge Eiserfeld und Eisern 

Auf der Martinshardt hatte sich das Feuer schon ins Erdreich gefressen. Hier musste umgegraben und abgelöscht werden.

Siegen. Die anhaltende Trockenheit fördert die Waldbrandgefahr erheblich. Am frühen Freitagmorgen (28. Juni) wurde der Löschzug Eiserfeld in ein Waldgebiet oberhalb der Hengsbachstraße gerufen.

Hier brannte auf mehrere Hundert Quadratmeter Abraum und Astwerk im Wald. Schon von weitem war eine mächtige Rauchsäule mitten im Wald zu sehen. Die Feuerwehr Siegen und Eiserfeld rückte mit mehreren Fahrzeugen an und löschten den Brand. Nur wenige Stunden später wurden die Feuerwehrleute vom Löschzug Eisern auf die Martinshardt nahe der Leimbachstraße gerufen. Hier brannten neben einer Firma mehrere Meter Wiese. Obwohl das Feuer schnell gelöscht war, schlugen die Flammen immer wieder aus dem Boden heraus. Die Lösung war schnell gefunden, denn als im letzten Jahr die Firma hier ihr Gebäude errichtet hatte, wurde auch die Grünanlage rund ums Gebäude angelegt, und hier hatten die Gärtner eine humusreiche Erde verwendet - so konnte sich das Feuer immer wieder dort hineinfressen. Den Feuerwehrmännern blieb nun nichts anderes übrig, als zum Spaten zu greifen und den Boden auf mehreren Quadratmetern umzugraben, um dann die Flammen abzulöschen. 

Die Feuerwehren und auch die Forstämter bitten darum, bei dieser Trockenheit nicht im Wald zu rauchen oder offenes Feuer zu machen.

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