Lieblinge der Fahrgäste gekürt

Lächeln gefunden: Verkehrsgemeinschaft Westfalen-Süd ehrte freundlichste Mitarbeiter

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Stefanie Heim, Björn Kaiser, Michaela Stöcker und Stephan Degen (hinten, Verkehrsgemeinschaft) bei der Übergabe der Urkunden für die freundlichsten Mitarbeiter.

Siegen. „Lächle – und die Welt lächelt zurück“ – so oder so ähnlich lautet das Motto von Björn Kaiser und Michaela Stöcker. Die Verkehrsgemeinschaft Westfalen-Süd hatte die Fahrgäste in der Region bereits zum 2. Mal unter dem Motto „Lächeln gesucht“ aufgefordert, ihre einzigartigen oder witzigen Geschichten zum Thema Bus und Bahn einzusenden und ihre Lieblinge somit für den „Titel“ vorzuschlagen.

Die beiden Gewinner wurden jetzt bei einer kleinen Feierstunde am Busbahnhof in Siegen von Stephan Degen (Verkehrsgemeinschaft Westfalen-Süd) geehrt. Auch in diesem Jahr gab es wieder jeweils einen Gewinner aus den Bereichen „Service“ und „Fahrgastbetrieb“, so Degen.

Rund 100 Einsendungen habe es gegeben, davon seien 35 auswertbar gewesen. „Viele waren anonym oder der Name des Mitarbeiters wurde nicht genannt“, erläutert Degen das Auswahlverfahren. Am Ende gingen die meisten Stimmen im Bereich „Fahrgastbetrieb“ an Michaela Stöcker, Zugbegleiterin bei der Hessischen Landesbahn und an Björn Kaiser, der am Weidenauer Bahnhof im Service arbeitet.

„Ein Sonnenschein in der Bahn ist immer wieder Michaela. Sie strahlt Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft aus, Ein Gewinn für alle Reisenden, besonders für ältere Personen“, schreibt ein Fahrgast. Michaela Stöcker übt ihren Beruf seit nun bereits 27 Jahren aus, „und ich mache ihn auch sehr gerne. Wenn jemand sagt, ich sei ein Sonnenschein, dann ist das wirklich sehr schön“, so die Zugbegleiterin, die auch mal Kindern ihre Entwertungszange zum Spielen leiht oder Leckerli für Hunde griffbereit hat, wie sie erzählt.

Auch Björn Kaiser ist bei den Kunden überaus beliebt – er kann sich mittlerweile schon die zweite Urkunde an die Wand hängen. „Ich bin ganz begeistert von der Kompetenz von Björn K. bei der Bahnauskunft in Weidenau“, schreibt ein Fahrgast. „Sein Bemühen muss doch mal belohnt werden. Er ist freundlich, nett und hat immer ein offenes Ohr für seine Kunden.“ In den Einsendungen wurde er vor dafür gelobt, immer Lösungen für seine Kunden zu finden. Die Würdigung seiner Arbeit gebe ihm „ein tolles Gefühl“. Durch seine Arbeit versuche er, Stress für die Reisenden direkt von vornherein zu vermeiden , indem er die passenden Verbidungen heraussucht. Es gehe oft auch nicht darum, die schnellste Zugverbindung zu suchen, sondern die bequemste, betont Kaiser. Beide bekamen eine eingerahmte Urkunde, einen Einkaufsgutschein und Blumen.

Stefanie Heim aus Olpe wurde für die schönste eingesendete Geschichte geehrt – ebenfalls zum zweiten Mal. Sie hatte Busfahrer Ruzdi D. als freundlichsten Fahrer vorgeschlagen: „Herr D. schaut in den Rückspiegel und sieht, was um seinen Bus herum passiert.“ So habe er zum Beispiel ein Herz für „eilige Fahrgäste“, die versuchen, den Bus kurz vor knapp zu erwischen. Als Dank für ihren Vorschlag bekam sie einen Blumenstrauß und einen Gutschein für ein Krimi-Dinner.

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