„Medizin neu denken“- Auswirkungen für die Region: Bürgerforum im Siegener Ratssaal

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Siegen. Mit dem Projekt „Medizin neu denken“ präsentieren die Universitäten Siegen, Bonn und Rotterdam eine Vision, wie ländliche Räume unter den Vorzeichen von Demografie und Digitalisierung in der Zukunft mit einer Höchstleistungsmedizin versorgt werden können.

Das Projekt hat bundesweit Beachtung gefunden, die NRW-Landesregierung aus CDU und FDP hat „Medizin neu denken“ in ihrem Koalitionsvertrag verankert. Im Oktober 2018 sind die ersten Studierenden des neuen Studiengangs „Humanmedizin Bonn-Siegen“ an der Universität Bonn gestartet.

Die Lebenswissenschaftliche Fakultät der Universität Siegen bietet in diesem Jahr neue Studiengänge für moderne Gesundheitsberufe an. Das Thema „Medizin neu denken“ ist bereits vielen Menschen bekannt. Doch welche Auswirkungen hat es für die Gesundheitsversorgung der Menschen in unserer Region? Welche Möglichkeiten für Studium und Beruf ergeben sich dadurch?

Fragen wie diese möchten die Universität und die Stadt Siegen beantworten – und laden deshalb alle Bürger für Mittwoch, 6. Februar, von 18 bis 20 Uhr zu einem öffentlichen Bürgerforum mit dem Titel „Medizin neu denken: neue Wege der medizinischen Versorgung und Ausbildung“ in den Ratssaal der Stadt Siegen ein.

Die Begrüßung übernimmt Bürgermeister Steffen Mues. Das Projekt „Medizin neu denken“ wird anschließend als Einführung von Prof. Dr. Christoph Strünck (Lebenswissenschaftliche Fakultät) vorgestellt. Es folgen offene Diskussionsrunden, in denen Gäste aus der Universität, Politik und Medizin mit interessierten Bürgern über die Schwerpunkte des Projekts diskutieren möchten, darunter „Digitale Medizinische Versorgung in der Zukunft“, „Ausbildung von Medizinerinnen und Medizinern“ sowie „Studiengänge der Lebenswissenschaftlichen Fakultät“. Als Moderatorin führt Beate Schmies (WDR) durch den Abend.

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