Aufsichtsratssitzung soll heute im Kreistag terminiert werden

Nächste Woche soll Entscheidung über neuen Pächter der Hohen Bracht fallen

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Bekommt die Hohe Bracht schon bald einen neuen Pächter?

Kreis Olpe - In der kommenden Woche könnte die Entscheidung über einen neuen Pächter für die Hohe Bracht fallen. Wie Kreisdirektor Theo Melcher unserer Zeitung soeben mitteilt, möchte Landrat Beckehoff in der Kreistagssitzung am Montagabend einen Termin mit dem Aufsichtsrat der Vermögensverwaltungsgesellschaft vereinbaren. In dieser Sitzung soll über einen neuen Pächter entschieden werden.

Favorisiert werde wohl der 8. Oktober. Heißt: Mitte kommender Woche könnte schon feststehen, wer der oder die neue Pächterin der Hohen Bracht, dem Wahrzeichen des Kreises Olpe, wird. Ob in der Aufsichtsratssitzung zwischen mehreren Angeboten entschieden wird, oder ob es nur um ein Angebot eines potentiellen Pächters geht, konnte Melcher nicht sagen. Denn es gebe noch Interessenten, die bislang aber noch kein Angebot abgegeben hätten. "Ein Angebot gibt es aber definitiv", so Melcher, sonst würde die Sitzung ja nicht anberaumt. 

Auf Nachfrage sprach Melcher von einem "namhaften Gastronom" mit viel Erfahrung und "gutem Background", der aber nicht aus dem Kreis Olpe stamme. Darüber hinaus sagte Melcher, dass er von zwei "sehr interessierten" Gastronomen wisse, von denen bislang aber nur einer ein Angebot abgegeben habe. "Ob auch der Zweite noch ein Angebot abgibt, werden wir in den nächsten Tagen sehen", so Melcher. Bis zur Sitzung des Aufsichtsrates der Vermögensverwaltungsgesellschaft habe dieser noch Zeit. 

Das Procedere nach der Sitzung stehe ebenfalls noch nicht fest. Möglicherweise gibt es sehr schnell eine Pressekonferenz - dann schon mit dem neuen Pächter der Hohen Bracht. 

Mit einer Entscheidung würde eine rund zweimonatige Vakanz enden, in der es keinen Pächter für die Hohe Bracht gab. Ende Juli war bekannt geworden, dass der Kreis Olpe auf der Suche nach einem neuen Pächter ist. 

Nach der Insolvenz des vorigen Pächters, der in einer Pressekonferenz seine Sicht auf die Dinge verdeutlicht hatte, war es zu Reibereien mit einigen ehemaligen Mitarbeitern gekommen, die bis heute Teil der Arbeit des vorläufigen Insolvenzverwalters van Bühren in Köln sind.

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