Löwe, Wagenrad, Hammer und Schlägel

Neues Bronzewappen ziert den Vorplatz des Heimatmuseums in Daaden

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(v.l.n.r.) : Bauleiter der Firma Baustra, Georg Steger (Polier Richard Giebel), Stadtbürgermeister Walter Strunk, Wolfgang Märker (Leiter Fachbereich Bürgerdienste), Ingo Breitenbach (Bauamt Daaden) und Bauingenieur Alexander Bocksch.

Die Bauarbeiten am Vorplatz des Heimatmuseums in Daaden gehen in die Endphase. Als besonderes Highlight hat die Gemeinde eine eindrucksvolle Plastik mit dem in den 90er-Jahren kreierten Wappen der Stadt Daaden in der Bronzegießerei der Firma Pelikan in Bendorf gießen lassen, die am Montagmorgen vor dem Heimatmuseum in den Boden eingelassen wurde.

Das vorherige Wappen, bestehend aus Pflastersteinen, war verblasst und kaum noch zu erkennen. „Das ist ein historisches Datum heute, „die Bronze wertet den Platz noch einmal besonders auf“ “, so Stadtbürgermeister Walter Strunk. Neben dem Löwen der Grafen von Sayn symbolisieren die beiden Rauten die zwei Stadtteile, das Wagenrad steht für Handel, Handwerk, Industrie. Hammer und Schlägel erinnern an den Stadtteil Biersdorf, wo 1965 die letzte Eisenerzgrube stilllegt wurde. Und das Eichenblatt wiederum weist hin auf den Waldreichtum und die jahrhundertelange Bedeutung des Haubergs hin. 

Um Langfingern keine Chance zu geben, ist die rund 1m x 86 cm große, 58 Kilo schwere Bronze nicht nur in Trasszement gelegt, der Ausblühungen vermeidet und dafür sorgt, dass die Platte nicht angegriffen wird, sondern zusätzlich gut verankert mit Gewindestanden und dazu noch einbetoniert. 

Bis zur offiziellen Einweihung von Bürgerhaus und Vorplatz am 23. August wird ein dekoratives Mosaikpflaster noch zusätzlich als Hingucker das Wappen einfassen.

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