Einem Besucher war das Kleine aufgefallen 

Nachwuchs in der Wisent-Wildnis am Rothaarsteig: „Quembe“ ist munter und fidel  

In der Wisent-Wildnis am Rothaarsteig gibt es Nachwuchs. Ob männlich oder weiblich, das ist noch nicht klar. Fakt ist: Das Kleine heißt "Quembe". 

Wingeshausen. Vor rund einem Monat waren drei Wisent-Kühe aus Donaumoos in der Wisent-Wildnis am Rothaarsteig eingezogen. Vermutlich am vergangenen Samstag (3. August) hat eine der drei Neuankömmlinge ein Kälbchen bekommen.

Damit besteht die Wisent-Gruppe im Besucherareal aus jetzt insgesamt zehn Tieren. Das Wisent-Nesthäkchen hört auf den Namen Quembe. Der Zuwachs in der Wisent-Wildnis war am Samstag zuerst einem Besucher aufgefallen. Dieser hatte es dann am Kassenhäuschen gemeldet. Allerdings konnten Mitarbeiter des Wisent-Vereins Quembe in dem rund 20 Hektar großen Areal erst am Sonntag aufspüren und die Information bestätigen. 

Anfang Juli waren Donita (Jahrgang 2008), Dareen (2002) und Donamia (2010) aus Donaumoos in das Besucherareal bei Wingeshausen umgezogen. Sie sollen die Herde vergrößern und genetisch variabler gestalten. Das ist nun schon mal rasch gelungen. Quembe ist der Nachwuchs von Donamia. Und damit das zweite Kälbchen dieses Jahres im Besucherareal. Zwar ist das Geschlechts des Wisent-Kälbchens noch nicht zweifelsfrei geklärt, aber dennoch steht der Name des kleinen Wisents bereits fest. 

Denn „Quembe“ passt sowohl für ein weibliches als auch ein männliches Tier. Nach den Regeln des internationalen Zuchtbuches müssen alle Tiere, die im Wittgensteiner Wisent-Projekt geboren werden mit den Buchstaben „Qu“ beginnen. 

Woher kommt der Name für den Nachwuchs? 

Die Bad Berleburger PRAgentur embe hatte den Kauf der drei Wisent-Kühe aus Donaumoos finanziert. Dafür gab ihr der Wisent-Verein das Recht, dem ersten Nachwuchs der Donaumooser Kühe einen Namen zu geben, Quembe eben. Nach den ersten Eindrücken sind Donamia und Quembe munter, fit und wohlauf. Und Quembe hat sich offenkundig schon angefreundet. Denn es tobt und spielt laut Pressemitteilung ausgelassen mit dem zweiten Kälbchen, dem Ende Juni dieses Jahres geborenen Quill.  

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