Siegener ist Sprachrohr für rund 700.000 Menschen

Torsten Panthöfer aus Siegen erhält Bundesverdienstkreuz

Torsten Panthöfer (zweiter von rechts) hat jetzt das Bundesverdienstkreuz erhalten. Seine Ehefrau Anke Panthöfer begleitete ihn zur Verleihungsfeier ins Siegener Kreishaus. Landrat Andreas Müller (links) und Siegens Bürgermeister Steffen Mues (rechts) gratulierten zur Auszeichnung und dankten Torsten Panthöfer für sein jahrelanges Engagement.

Siegen – Für sein jahrelanges Engagement sowohl im sportlichen als auch beruflichen Bereich hat Torsten Panthöfer aus Siegen jetzt das Bundesverdienstkreuz erhalten.

Der selbstständige Unternehmer war schon sehr früh in den Gebäudereinigungs-Betrieb seiner Eltern eingetreten und ist heute Geschäftsführer einer Firma mit 1.500 Mitarbeitern an den Standorten Siegen und Bonn. Er engagiert sich unter anderem im Landes- und Bundesinnungsverband der Gebäudereiniger und ist dort auch für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig. „Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht, sich für diesen Berufsstand stark zu machen, Vorurteile aus dem Weg zu räumen und verbesserte Arbeitsbedingungen zu erwirken“, unterstrich Landrat Andreas Müller in seiner Laudatio. „Dieses Engagement macht Sie zu einem Interessensvertreter von rund 700.000 Menschen, die in Deutschland im Gebäudereiniger-Handwerk arbeiten“, so der Landrat weiter.

Neben seinem beruflichen Einsatz engagiert sich Torsten Panthöfer auch seit vielen Jahren im Sport. 1986 trat er in die Ringtennis-Gemeinschaft e.V. Weidenau ein und absolvierte dort rund 800 Badminton-Spiele. Außerdem war er in der Kinder- und Jugendarbeit des Vereins aktiv.Bei der Verleihungsfeier, in dessen Rahmen Landrat Andreas Müller stellvertretend für Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das Bundesverdienstkreuz übergab, gratulierte auch Siegens Bürgermeister Steffen Mues. Er dankte Torsten Panthöfer dafür, dass er sich im Lions Club Siegen stets für gemeinnützige Projekte in seiner Heimatstadt stark gemacht hat.

„Eine Gesellschaft ohne Ehrenamt kann sich nicht weiterentwickeln“, unterstrich Torsten Panthöfer in seinem Schlusswort, „deshalb kann ich nur jedem empfehlen, sich selbst auch einzubringen und nicht zu fragen, was es bringt, sondern was man für Andere leisten kann“.

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