Verkaufsaktion: Spende statt vieler Geschenke

Burkhard Kölsch vom Evangelischen Hospiz freut sich über den Scheck in Höhe von 1500 Euro, den ihm Nina Mitterfellner (l.) und Nathalie Keiner (r.) von Siegenia-Aubi überreichten. Foto: SK

3000 Euro an Hospiz und Kinderzuhause

Siegen. (SK)

Die eigenen Weihnachtsgeschenke an fremde Menschen verkaufen: Das mag herzlos klingen, ist es aber nicht. Ganz im Gegenteil.Bereits seit Jahren machen sich die Mitarbeiter von Siegenia Aubi aus Niederdielfen auf diese Weise für hilfsbedürftige Menschen in ihrer Heimat stark. Denn die zahlreichen kleinen und großen Geschenke, die das Unternehmen in den Vorweihnachtswochen erreichen, verbleiben nicht bei ihren eigentlichen Empfängern — sie werden für eine große Verkaufsaktion in den Reihen der Mitarbeiter gespendet. Dafür, dass auch jedes Präsent einen neuen Eigentümer findet, sorgen die Auszubildenden des Unternehmens.

Stolze 1241 Euro konnten sie auf diesem Wege zu Beginn des neuen Jahres zusammentragen. Den enormen Einsatz seiner Azubis honorierte Geschäftsführer Wieland Frank, indem er den erwirtschafteten Betrag kurzerhand auf 3000 Euro aufstockte. Mit jeweils 1500 Euro können so auch 2007 zwei Wohltätigkeitsorganisationen aus dem Siegerland finanziell unterstützt werden: der Förderverein Kinderzuhause Burbach, der Kurzzeitpflegeplätze für behinderte Kinder zur Verfügung stellt und ihren Eltern so eine Auszeit ermöglicht, und das Evangelische Hospiz Siegerland in Siegen, das unheilbar erkrankten Menschen die Chance auf einen würdevollen Lebensabend mit qualifizierter medizinischer und psychologischer Begleitung bietet. Auch für 2008 sind die Weichen bereits jetzt auf eine Neuauflage dieses Engagements für die Region gestellt.

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