Weil er seiner Arbeit nachging: Eisverkäufer bekam Besuch von der Polizei 

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Siegerland. Mit zahlreichen Anrufen von besorgten Eltern mussten sich am gestrigen Nachmittag (11. April) die Mitarbeiter der Polizei-Leitstelle auseinandersetzen.

Was war passiert? Um es vorweg zu nehmen: Es ist das klassische Beispiel dafür, wie schnell Nachrichten - egal ob falsch oder richtig - in sozialen Medien verbreitet werden. 

In diesem konkreten Fall ging es um einen Eisverkäufer, der mit seinem Auto unter anderem in Deuz, Weidenau und Niederdielfen unterwegs war. Ein Anwohner, der wohl Böses vermutete, hatte ein Foto gemacht und dies per WhatsApp verschickt. Es kam ihm wohl komisch vor, dass der Mann im Eiswagen Kinder angesprochen hatte. Die WhatsApp verbreitete sich weiter und es gab immer mehr Spekulationen darüber, was der Eisverkäufer wohl im Schilde führe. "Es gab dann vermehrt besorgte Anrufe bei der Leitstelle, so dass wir einen Streifenwagen dorthin geschickt haben, um die Personen zu kontrollieren", erläuterte Meik Scholze von der Polizei-Pressestelle. "Wir haben das Fahrzeug samt Insassen kontrolliert. Den Wagenbetreibern ist nichts vorzuwerfen. Sie verkaufen lediglich Eis", so das polizeiliche Fazit. 

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