Wieder Oscar-Atmosphäre: "Goldener Monaco" begeisterte in der Siegerlandhalle

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Die Gewinner-Teams des Goldenen Monacos freuen sich über ihre Auszeichnungen in den Kategorien Beste Reportage, Bestes Musikvideo, Publikumspreis, Beste Idee und Bester Kurzfilm. 

Siegen. Der rote Teppich wurde ausgerollt, die Abendkleider angezogen – wie beim großen Vorbild „Oscar“ zeichnete eine Jury die besten Filme in unterschiedlichen Kategorien aus.

Bereits zum 17. Mal fand die studentische Preisverleihung „Goldener Monaco“ statt. Zwar nicht mit den größten Stars, aber dennoch mit bekannten „Stimmen“.

Durch den Abend führte das Moderations-Duo Julia Wonner und Sebastian Mack.

Laudator und gleichzeitig Jurymitglied der ersten Kategorie – Beste Reportage, war 1LIVE Moderator Benni Bauerdick. „Ich freue mich besonders auf die Vergabe des Preises, da auch ich mal Teil eines Videos war, das mit dem Goldenen Monaco ausgezeichnet wurde“, leitete Bauerdick seine Laudatio ein. Der erste Preis ging hier an das Team Querstreifen mit seiner Reportage „Bei Nacht“.

Alexes Feelmo und seine Dance-Crew rissen das Publikum mit einer Tanzeinlage von den Stühlen.

Weiter ging es mit der zweiten Kategorie – Bestes Musikvideo. Dina Marquardt stellte die Nominierten vor. „ Es war auch in dieser Kategorie sehr schwer, einen Gewinner zu küren“, sagte sie. Letztendlich fiel die Entscheidung auf das Projekt Stephen-Crossfire von Valentin Rocke.

Im Anschluss wurden drei Kurzfilme vorgestellt, die unterschiedlicher nicht hätten sein können – sowohl vom Inhalt auch als vom Genre. Sie stellten sich in der dritten Kategorie – dem Publikumspreis.

Die Besucher mussten sich per Wahlzettel zwischen den Videos „Björg“, „Die Rückkehr des SV-Atlas“ und „Duo Piti – Metropolitan“ entscheiden. Die meisten Stimmen erhielt am Ende das Musikvideo „Duo Piti – Metropolitan“ von Laura Nette. Keine Überraschung, denn bereits bei der Vorstellung stand das Publikum Kopf.

In der vierten Kategorie – Beste Idee – kürte Christian Neuhaus, der selber bereits zwei Monacos gewann, „Hilfe“ von Veronica Quint zum Gewinner. Fünfte und somit letzte Kategorie – Bester Kurzfilm – stellte Regisseur Markus Hansen vor. Den begehrten Preis erhielt Cache Rien von Madeleine Meyn, in deren Team sich auch Moderatorin Julia Wonner befand.

Natürlich gab es beim „Monaco“ auch in diesem Jahr ein buntes Rahmenprogramm. Zwischen der Preisvergabe begeisterten die Acts von Sänger Jo Laureys, Comedian Quichotte und Alexes Feelmo mit seiner Dancecrew die Anwesenden. Im Anschluss an die Gala feierten das Publikum und die Veranstalter den gelungenen Abend noch im Foyer (und auf dem Parkplatz) der Siegerlandhalle bis spät in die Nacht.

Eine kleine Anekdote am Rande: Während sich die Hälfte des Publikums sowie Teile des Veranstalter-Teams nach der Pause auch nach mehrmaligem Ertönen der „Pausenglocke“ nicht entschließen konnten, in den Saal zurückzukehren, begab sich kurzerhand ein Moderator zum Parkplatz und interviewte die Monaco-Boykotteure, die mit „Bierpong“ ihre eigene Party veranstalteten. Das Interview wurde live in den Saal übertragen und sorgte für viel Gelächter.

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