Wildschweine wühlen derzeit in Eisern - "Dieses Jahr bereits 27 Tiere geschossen"

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Eisern. Zahlreiche Wildschwein-Rotten haben in den vergangenen beiden Nächten in Eisern ihr Unwesen getrieben. Selbst durch die Straßen marschierten sie und manche Autofahrer mussten anhalten.

In der Straße "Waldzeche" haben die Wildschweine zwischen den Mehrfamilienhäuser der KSG die gesamten Wiesen komplett umgegraben. Vom Grunzen in der Nacht wurden die Bewohner sogar nachts wach. Willi Brandl, Vorsteher der Waldgenossenschaft von Eisern, ist die Problematik bekannt und er meint, man solle einem Wildschwein besser aus dem Wege gehen. Einige Hausbesitzer haben bereits Strom-Wildzäune um ihren Besitz gespannt, um die Tiere fernzuhalten. „Eisern hat eine Überpopulation an Wildschweinen und der heimische Jäger hat in diesem Jahr hier in seinem Revier schon 27 Wildschweine geschossen. Doch eine Entschädigung für durchgewühlte Gärten gibt es nur, wenn das Feld oder die Wiese landwirtschaftlich genutzt wird. Der durchwühlte Rasen eines Hausbesitzers geht leer aus“, so Willi Brandl.

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