Coronavirus beschäftigt die Serie A

Schalke-Flirt Robin Gosens über Panik in Italien: "Als ob es um Leben und Tod geht"

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Robin Gosens, der bereits mehrfach mit dem FC Schalke 04 in Verbindung gebracht wurde, kann die Hysterie wegen des Coronavirus nicht verstehen.

Das Coronavirus hält Italien in Atem. Schalke-Flirt Robin Gosens von Atalanta Bergamo spricht über die Auswirkungen auf den Fußball in der Serie A.

  • Das Coronavirus betrifft den Spielbetrieb in der italienischen Serie A.
  • S04-Flirt Robin Gosens spricht über die Panik in Bergamo.
  • Eine Teilschuld gibt der Linksverteidiger auch den italienischen Medien.

Bergamo - Der Norden Italiens und somit auch Bergamo, wo der italienische Erstligist Atalanta Bergamo beheimatet ist, ist am stärksten vom Coronavirus betroffen. Die Serie A lässt ihre Ligaspiele in leeren Stadien austragen, um die Ausbreitung der Krankheit zu unterbinden, wie RUHR24.de* berichtet.

Schalke-Flirt Robin Gosens über Coronavirus in Italien: "Es herrscht eine Panik"

Robin Gosens (25), der noch immer mit einem Wechsel zum FC Schalke 04 liebäugelt*, beschreibt im kicker (Printausgabe vom 27. Februar) die Zustände in der Region Lombardei. "Die ganze Stadt ist irgendwie außer Rand und Band. Es gab Hamsterkäufe. Die Supermarktregale sind leergefegt: Pasta und Reis, Obst und Gemüse - alles komplett weg, weil die Leute Panik haben, dass die Behörden jetzt auch Bergamo abriegeln, um den Überblick zu behalten."

Man merke, so Robin Gosens, dass eine Panik herrscht. Ihn persönlich lasse das auch nicht kalt, wenngleich er persönlich etwas ruhiger sei. "Weil ich weiß, dass es für mich letztlich nur eine Art Grippe ist."

Robin Gosens kritisiert den Umgang der italienischen Medien mit dem Coronavirus

Mitverantwortlich für die vorherrschende Panik ob des Coronavirus seien auch die italienischen Medien, welche "gerne mal übertreiben". Der gebürtige Emmericher ergänzt: "Die Leute werden hier verrückt gemacht, als ob es sich um eine Krankheit handelt, bei der es für jeden um Leben und Tod geht."

Auch der Spielbetrieb und die tägliche Arbeit bei Atalanta Bergamo werden ob der vielen Infizierten vom Coronavirus beeinflusst. Bei den Spielen wisse man, so Robin Gosens, überhaupt nicht, ob sie unter Ausschluss der Öffentlichkeit oder überhaupt nicht stattfinden. Auch das Champions-League-Rückspiel gegen Valencia (10. März, 21 Uhr) steht noch auf der Kippe.

Robin Gosens will "geile Ausgangsposition" nicht verspielen

"Es wäre total blöd, wenn wir die nächsten Wochen nicht spielen könnten und deshalb unseren Rhythmus verlören. Wir wollen doch auch nicht unsere geile Ausgangsposition wieder verspielen", so Robin Gosens in seinem Gastbeitrag für den kicker.

In der Bundesliga werden indes noch keine Geisterspiele geplant. Trotz erster Fälle des Coronavirus in NRW (zum Live-Ticker)*, wird auch die Begegnung von Robin Gosens Herzensverein Schalke 04 beim 1. FC Köln (29. Februar, 18.30 Uhr) im gut besuchten RheinEnergieStadion stattfinden.

cke

*RUHR24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzkwerks.

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