Comeback zu Werder Bremen noch vor Weihnachten geplant

Augustinsson schöpft in Schweden Kraft für den Reha-Endspurt

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Ludwig Augustinsson soll noch vor Weihnachten sein Comeback zu Werder Bremen feiern.

Bremen – Jetzt also wieder Schweden. Ludwig Augustinsson ist zur Reha seines Ende August operierten rechten Knies noch einmal in die Heimat geflogen. Dort hatte der Linksverteidiger des SV Werder bereits den Eingriff vornehmen lassen, nun gönnt er sich seit dem vergangenem Donnerstag noch mal Zeit in Schweden, bevor in Bremen der Endspurt der Reha beginnt.

 „Ludwig ist auf einem guten Weg. Er hat mit ersten Laufeinheiten begonnen. Ich hoffe, er ist Ende November zurück auf dem Platz und kann noch ein paar Spiele vor Weihnachten machen“, sagt Werder-Trainer Florian Kohfeldt über den Heilungsverlauf.

Werder Bremen: Augustinsson „würde am liebsten jeden Tag trainieren“

Bei Augustinsson war eine Arthroskopie notwendig geworden, nachdem er sich über einen langen Zeitraum mit Kniebeschwerden herumgeplagt hatte. Fünf Wochen sind seit dem Eingriff vergangen, und bei dem 25 Jahre alten schwedischen Nationalspieler juckt‘s jetzt in den Füßen, statt im Knie zu schmerzen. „Er ist sehr ungeduldig, würde am liebsten jeden Tag trainieren“, berichtet Kohfeldt.

Derzeit muss sich „Ludde“ in Schweden bremsen, gleichzeitig aber auch voranbringen. Denn wenn er in zwei Wochen nach Bremen zurückkehrt, beginnt schon der letzte Teil der Reha. Dann geht es – wenn auch sehr langsam – schon Richtung Rückkehr ins Teamtraining. Kohfeldt wartet drauf: „Wenn Ludwig nicht da ist, merkt man, wie wichtig er ist. Er ist taktisch sehr stark, ist gut in Eins-gegen-eins-Situationen und macht viele Läufe nach vorne.“ Zwar würde es Augustinssons Vertreter Marco Friedl „auch gut machen, aber Ludwig hat die Qualität, wieder in die Mannschaft zu kommen.“

Werder Bremen: Augustinsson brauchte nie eine Pause

Natürlich hat er die. In der vergangenen Saison hat Augustinsson nicht ein einziges Spiel verpasst, nie brauchte er eine Pause. Bis zum Start der Saisonvorbereitung, da spielte das rechte Knie dann nicht mehr mit. (csa)

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Nach dem 2:2 gegen den BVB: Florian Kohfeldts Zettel und ein Mega-Lob für den Trainer von Werder Bremen. Nuri Sahin macht eine klare Ansage, denn das Lob, Werder Bremen habe in Dortmund mit einer Rumpftruppe aufgetrumpft, wollte der Spieler so nicht hinnehmen. Wenig überraschend bleibt Florian Kohfeldt, Trainer von Werder Bremen, das Tuschelthema beim BVB – erst recht nach dem 2:2 am Samstagabend. Entwarnung bei Claudio Pizarro: Der Profi von Werder Bremen feiert auf dem Oktoberfest in München.

Zur letzten Meldung vom 13. September

Zurück bei Werder Bremen: Ludwig Augustinsson startet seine Reha

Bremen – Ludwig Augustinsson ist zurück in Bremen. Nach seiner in Schweden vorgenommen Operation am rechten Knie war der Linksverteidiger zunächst in seiner Heimat geblieben.

Doch nun sei die Wundheilung beim 25-jährigen Profi des SV Werder Bremen „nahezu abgeschlossen“, berichtet Werder-Coach Florian Kohfeldt, „er kann jetzt mit dem ersten Teil der Reha beginnen.“ Mit einer Rückkehr auf den Platz ist bei Ludwig Augustinsson allerdings nicht vor Dezember zu rechnen. 

Nach Angaben des SV Werder Bremen wurde bei Ludwig Augustinsson „im Rahmen einer Arthroskopie eine Verletzung behoben, die bei vorherigen bildgebenden Untersuchungen, die von mehreren Ärzten durchgeführt worden waren, nicht zu sehen war“ Die nicht näher erläuterte Verletzung zwinge ihn nun zu einer dreimonatigen Pause. (csa)

Zur letzten Meldung vom 27. August 2019:

Bittere Diagnose: Ludwig Augustinsson fehlt Werder Bremen länger als erwartet!

Jetzt herrscht Gewissheit. Ludwig Augustinsson fehlt dem SV Werder Bremen deutlich länger als bisher angenommen: Der 25-jährige Außenverteidiger fällt verletzt drei Monate aus!

Nach Angaben des SV Werder Bremen wurde bei Ludwig Augustinsson „im Rahmen einer Arthroskopie eine Verletzung behoben, die bei den vorherigen bildgebenden Untersuchungen, die von mehreren Ärzten durchgeführt worden sind, nicht zu sehen war“. Im Ergebnis bedeutet diese nicht näher erläuterte Verletzung einen Ausfall von drei Monaten.

Ludwig Augustinsson wurde bereits am Montag operiert, die Entscheidung für den Eingriff sei am vergangenen Wochenende gefallen, da konservative Behandlungsmethoden keinen Erfolg gezeigt hatten. Werder-Sprecher Christoph Pieper hatte die OP am Montag gegenüber der DeichStube* bestätigt - jetzt die Diagnose mit der bitteren Erkenntnis, dass die Bremer länger als erwartet auf den schwedischen Nationalspieler verzichten müssen. 

Ludwig Augustinsson und auch Ömer Toprak länger verletzt: SV Werder Bremen gehen die Abwehrspieler  aus

Der Ausfall von Ludwig Augustinsson trifft Werder Bremen extrem hart, denn wegen der ebenfalls langfristigen Ausfälle der InnenverteidigerÖmer Toprak, der den Bremern mit einer Muskel-Sehnenverletzung an der Wade für sechs Wochen nicht zur Verfügung steht, Milos Veljkovic (Zeh-OP) und Sebastian Langkamp (Muskelfaserriss mit schleppendem Heilungsverlauf) ist die personelle Lage in der Werder-Verteidigung extrem angespannt. 

„Das ist natürlich bitter für uns“, so Werder-Cheftrainer Florian Kohfeldt, „aber wir werden nicht jammern und klagen, sondern die Situation annehmen und gegen Augsburg eine Mannschaft auf den Platz stellen, die den ersten Saisonsieg holen kann.“

Verletzungspech beim SV Werder Bremen: Was passiert jetzt noch auf dem Transfermarkt?

Schon bei der 2:3-Niederlage in Hoffenheim musste Werder Bremen mit einer Not-Abwehr ran – und dabei wird es auch zunächst bleiben. Es sei denn, Sportchef Frank Baumann findet bis zum Ende der Transferperiode am kommenden Montag noch einen Außenverteidiger, der Werder Bremen sofort weiterhelfen kann. Die Verpflichtung eines weiteren Innenverteidigers hat Baumann indes kategorisch ausgeschlossen. 

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Dass es Maxi Eggestein aktuell nicht ins von Ausfällen und Nachnomnierungen geprägte Aufgebot von Bundestrainer Joachim Löw geschafft hat, erregt bei Werder Bremen zwar nicht die Gemüter, aber nach Sportchef Frank Baumann hat sich auch Coach Kohfeldt klar pro Eggestein positioniert.

„Der Kopf braucht länger als der Körper“ - Sebastian Prödl schreibt in seiner Deichblick-Kolumne über Werder Bremen, die Verletztenmisere und den Wechsel von Martin Harnik. Die Verletzten-Seuche nimmt kein Ende – auch Maxi Eggestein fehlt Werder Bremen gegen Union Berlin verletzt. Leonardo Bittencourt und Christian Groß wohl vor Startelf-Debüt – so sieht die voraussichtliche Aufstellung von Werder Bremen gegen Union Berlin aus.

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