Nach 0:3 wenden sich die ersten Werder-Fans vorzeitig ab

Heftiger Rückschlag, doch Werder Bremen bleibt ganz ruhig

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Bei Werder Bremen macht sich nach der Niederlage gegen 1899 Hoffenheim Ratlosigkeit breit.

Der SV Werder Bremen hat das Bundesliga-Spiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim im Weserstadion am Sonntag mit 0:3 verloren. Der Nachbericht der DeichStube*.

Bremen – Der Ball hatte in der 79. Minute kaum die Linie überquert, da gab es am Sonntag im Weserstadion etwas zu beobachten, dass es in dieser Form schon lange nicht mehr gegeben hatte: Einige Fans des SV Werder Bremen, nicht viele, aber doch genug, um aufzufallen, gingen nach Hause. Nachdem ihre Mannschaft im Heimspiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim soeben mit 0:2 in Rückstand geraten war, hatten sie genug, glaubten nicht mehr dran – und behielten am Ende Recht. 

Mit 0:3 (0:0) verloren die Bremer schließlich das Spiel, was nach dem knappen Erfolg in Düsseldorf mehr als ein herber Dämpfer war. Der Traum vom schnellen Abschied aus dem Abstiegskampf? Geplatzt! Werder bleibt auf Platz 16 kleben.

Werder Bremen verliert deutlich gegen harmlose Hoffenheimer 

Und das in erster Linie, weil die Mannschaft gegen einen alles andere als überragenden Gegner viel zu harmlos agierte – und sich hinten Fehler leistete. Nach dem Schlusspfiff fiel vor allem eines auf: die große Ruhe, mit der Werders Verantwortliche und Spieler die nach wie vor angespannte Lage ihres Vereins einordneten.

„Klar ist es wieder ein Rückschlag, mit dem wir umgehen müssen“, sagte Sportchef Frank Baumann, mahnte aber auch nach der sechsten Heimniederlage der Saison weiter zur Besonnenheit: „Wir haben immer gesagt, dass der Weg hart wird, dass wir kleine Schritte gehen müssen. Denn dafür, dass wir ab sofort alles in Grund und Boden spielen, ist vor der Winterpause einfach zu viel passiert.“ Das ist zweifellos richtig. Und dennoch konnte es den Eindruck nicht wegwischen, dass für Werder Bremen gegen ziemlich harmlose Hoffenheimer viel mehr möglich gewesen wäre.

Werder Bremen kreiert kaum Torchancen gegen 1899 Hoffenheim

So hatten die Gastgeber gut reingefunden in die Partie, hatten Kontrolle und ein spielerisches Übergewicht – nur Chancen sprangen dafür zu wenig heraus. Ein Kopfball von Kevin Vogt, der über das Tor flog (13.), das war es aber auch schon im ersten Durchgang. Und um es gleich vorwegzunehmen: Viel mehr kam auch nach der Pause nicht hinzu. 

Die Gäste waren sogar näher dran am 1:0 gewesen: Andrej Kramaric schoss in Folge eines haarsträubenden Fehlpasses von Davy Klaassen neben das Tor (17.) und scheiterte kurz darauf an Werder-Keeper Jiri Pavlenka (19.). Insgesamt war Kohfeldt jedoch einigermaßen zufrieden mit dem, was er bis zur 65. Minute zu sehen bekommen hatte: „Bis dahin war es ein Spiel auf Augenhöhe.“

Werder Bremen: Eigentor von Davy Klaassen leitet Niederlage ein

Das änderte sich nach der Hoffenheimer Führung allerdings grundlegend. Per Eigentor nach einem Eckstoß hatte Klaassen die Gäste in Front gebracht (65.). „Ich versuche zu klären, und dann passiert es – unglücklich“, sagte der Niederländer, dessen Team danach weitere Tiefschläge hinnehmen musste. Zunächst erhöhte Christoph Baumgartner mit einem Hackentrick nach Bremer Abwehr-Slapstick mit zwei unglücklichen Grätschen von Ömer Toprak und Leonardo Bittencourt auf 2:0 (79.), woraufhin die ersten Bremer Fans gingen. 

Dann setzte Sargis Adamyan den Schlusspunkt (83.). Werder hatte in der Zwischenzeit zwar versucht, nach vorne zu spielen, war aber immer wieder gescheitert. Milot Rashica hatte noch die beste Chance gehabt (68.). „Wir wollen mehr nach vorne machen, aber wir wollen auch hinten sicherer stehen“, sagte Klaassen. Das hatte gegen Hoffenheim beides nicht funktioniert.

Florian Kohfeldt verspricht Klassenerhalt mit Werder Bremen

Und so blieb Werder Bremen am Ende nur zweierlei. Das Berufen auf ordentliche Ansätze zu Beginn der Partie (Kevin Vogt: „Ich habe eine Mannschaft mit Schwung und Mut gesehen“) sowie die betonte Sachlichkeit nach Außen hin. „Meine Aufgabe ist es, kühl und rational zu gucken, was uns am Ende zum Klassenerhalt führt“, sagte Kohfeldt – und versprach: „Am Ende werden wir die Klasse halten!“ 

Dass Bremer Fans mittlerweile vor dem Abpfiff nach Hause gehen, war aber auch dem 37-Jährigen nicht entgangen: „Das muss schnell wieder anders werden. Denn das Weserstadion war mal eine Festung.“ Aktuell ist Werder Schlusslicht der Heim-Tabelle, mit nur einem Sieg in neun Spielen und unglaublichen sechs Niederlagen. (dco)

Werder Bremen gegen 1899 Hoffenheim: Der  Spielbericht zum Nachlesen

Bremen – Kaum zu glauben, aber wahr: Vergangene Woche gewann der SV Werder Bremen durch ein Eigentor in Düsseldorf, nun leitete ein Eigentor die niederschmetternde 0:3 (0:0)-Heimniederlage gegen die TSG 1899 Hoffenheim ein. Es war bereits die sechste (!) in dieser Saison. Davy Klaassen hatte ins eigene Tor getroffen (65.). Danach sorgten Christoph Baumgartner (79.) und Sargis Adamyan (83.) für klare Verhältnisse. In dieser Verfassung ist Werder ein Abstiegskandidat, denn die Bremer präsentierten sich offensiv viel zu harmlos und patzten dann auch noch hinten ganz übel. Ohne weitere Verstärkungen dürfte es kaum klappen mit dem Klassenerhalt.

Der Nachmittag hatte mit einer guten Nachricht begonnen: Kevin Vogt stand in der Startelf. Vor einer Woche hatte sich der Innenverteidiger beim 1:0-Sieg in Düsseldorf eine Gehirnerschütterung zugezogen, bekam nun aber von den Ärzten grünes Licht für einen Einsatz gegen seinen Ex-Club, von dem er bis Sommer ausgeliehen ist. Den gesperrten Niklas Moisander ersetzte in der Abwehr erwartungsgemäß Milos Veljkovic.

Werder Bremen gegen TSG Hoffenheim offensiv total harmlos

Trainer Florian Kohfeldt vertraute ansonsten der Startelf von Düsseldorf und ließ sein Team in einer Dreier-/Fünferkette agieren – mit den drei Innenverteidigern Ömer Toprak, Vogt und Veljkovic sowie Marco Friedl (links) und Leonardo Bittencourt (rechts) auf den Außen. Das Mittelfeld bildeten Nuri Sahin, Davy Klaassen und Maximilian Eggestein. Im Sturm sollten Milot Rashica und Josh Sargent für Torgefahr sorgen.

Doch von Gefahr konnte keine Rede sein. Wie schon in Düsseldorf agierten die Bremer extrem harmlos. Dabei diktierten sie die Partie, hatten mehr Ballbesitz als die sehr vorsichtigen Gäste. Es fehlten aber Kreativität, Tempo und vor allem Zielstrebigkeit, um überhaupt mal in den gegnerischen Strafraum zu kommen. Den bewachten die Hoffenheimer allerdings auch mit einer Fünferkette und zahlreichen Mittelfeldspielern ziemlich vehement. Ungewöhnlich für ein Team mit so einer Spielstärke, das nach Europa möchte.

Werder Bremen: Ömer Toprak kann nach Verletzungs-Pause weitermachen

Immerhin überzeugte Werder Bremen in der Defensive. Das lag vor allem am starken Toprak, aber auch an seinen Abwehrkollegen Vogt und Veljkovic. Nur einmal wurde es vor der Pause brenzlig (17.). Nach einem katastrophalen Fehlpass vom fehlerhaften Davy Klaassen und einem Ausrutscher von Vogt stand Andrej Kramaric plötzlich völlig frei vor dem gut postierten Werder-Keeper Jiri Pavlenka, schoss den Ball aber nur ans Außennetz. Glück für Werder!

Auf der anderen Seite hatte es nur eine spannende Szene gegeben, als Vogt eine Sahin-Hereingabe etwas ungelenk per Kopf weit über das Tor beförderte (13.). Dass ein Abwehrspieler die einzige Bremer Chance vor der Pause hatte, war bezeichnend für das Angriffsspiel der Gastgeber. Sargent konnte sich wie schon in Düsseldorf überhaupt nicht behaupten. Und Rashica fehlten die Anspielstationen, weil das Mittelfeld und die Außen viel zu zaghaft nachrückten.

Ganz still war es dann in der 29. Minute im Weserstadion: Ömer Toprak lag am Boden, hatte sich nach einem Zweikampf mit Steven Zuber am Knie verletzt. Doch nach kurzer Behandlungspause konnte Werders bis dahin bester Spieler weitermachen.

Werder Bremen: Marco Friedl holt sich Gelbsperre - Davy Klaassen unterläuft Eigentor

Trotz der Offensivschwäche verzichtete Kohfeldt in der Pause auf einen Wechsel – genauso wie sein Kollege Alfred Schreuder. Der 1899-Coach hatte seinen Spielern aber offensichtlich verbal Beine gemacht, die Gäste agierten nun viel mutiger. Wintereinkauf Munas Dabbur hatte prompt eine gute Kopfballchance, doch Vogt stand im Weg (53.). Auf der anderen Seite probierte es Maximilian Eggestein zweimal aus der Distanz (56. und 57.), aber diese Versuche passten zum Bremer Spiel: sie waren zu harmlos.

Und dann handelte sich Marco Friedl auch noch wegen Meckerns die fünfte Gelbe Karte ein (60.). Der Linksverteidiger ist damit nächste Woche gegen Augsburg gesperrt. Es kam aber noch viel schlimmer für Werder. Nach einer Ecke verlor Veljkovic das Kopfballduell mit Posch, Maximilian Eggestein den Zweikampf mit Kramaric – und den Rückzieher des Hoffenheimers in den Fünf-Meter-Raum bugsierte Klaassen tatsächlich unhaltbar ins eigene Tor – 0:1 (65.). Was für ein unglücklicher, aber auch absolut unnötiger Treffer!

Werder Bremen: Christoph Baumgartner trifft per Hacke für TSG 1899 Hoffenheim

Kohfeldt reagierte sofort, brachte Fin Bartels und Yuya Osako für Sahin und Sargent (66.). Doch nur ganz kurz kam etwas Schwung in das Bremer Spiel. Dann sorgte Christoph Baumgartner mit einem Hacken-Schuss durch die Beine von Pavlenka für die Entscheidung (79.). Toprak war zuvor zu früh gegrätscht, und Bittencourt hatte bei seiner Grätsche ebenfalls kein Glück.

Kohfeldt brachte Claudio Pizarro. Doch der Peruaner stand kaum auf dem Platz, da machte Sargis Adamyan mit einem von Friedl abgefälschten Schuss endgültig alles klar – 3:0 (83.). Viele Werder-Fans verließen vorzeitig enttäuscht das Weserstadion. Der Glaube an die Mannschaft schwindet. Die muss sich nun schnell aufrappeln, denn nächste Woche geht es zum Kellerduell nach Augsburg. (kni)

Werder: Pavlenla - Veljkovic (82. Pizarro), Vogt, Toprak - Bittencourt, Sahin (66. Bartels), Friedl - Klaassen, M. Eggestein - Rashica, Sargent (66. Osako).

Hoffenheim: Pentke - Posch, Hübner, Akpoguma -. Kaderabek, Grillitsch, Zuber (73. Bebou) - Rudy, Baumgartner (86. Samassekou) - Kramaric, Dabbur (60. Adamyan).

Werder Bremen verliert gegen TSG 1899 Hoffenheim - der Live-Ticker zum Nachlesen

17.22 Uhr: Abpfiff! Das war heute überhaupt nichts. Werder verliert völlig zurecht mit 0:3. Haben die Grün-Weißen in der ersten Halbzeit noch ganz gut performt, haben sie sich in den zweiten 45 Minuten der Niederlage hingegeben. Eingeleitet durch das Eigentor von Klaassen, verloren die Grün-Weißen völlig den Faden. Defensiv ging kaum mehr was zusammen und vorne hat sowieso nichts geklappt! Da muss nächste Woche deutlich mehr kommen.

90. + 2 Min: Die letzten Augenblicke der Partie laufen. Hoffenheim hält den Ball in den eigenen Reihen.

90. Min: Die Luft ist raus. Bittencourt zieht nochmal aus 25 Metern ab und holt eine Ecke raus, die mal wieder nichts einbringt.

90. Min: Die letzte Minute der offiziellen Spielzeit läuft.

89. Min: Kramaric nimmt es nochmal mit drei Verteidigern auf, bleibt jedoch an Toprak hängen.

87. Min: Hoffenheim ruht sich mittlerweile auf der komfortablen Führung aus und macht nur noch das Nötigste.

85. Min: Baumgartner hat nach seinem Hackentreffer Feierabend. Ihn ersetzt Samassekou.

84. Min: Jetzt wird es richtig bitter für die Bremer. Hat die Verteidigung in der ersten Halbzeit gut mitgehalten, fällt die Hintermannschaft nun komplett auseinander. Das tut richtig weh!

83. Min: Das war‘s! Adamyam zieht vom Strafraum ab und hämmert den Ball zum 3:0 ins Netz!

82. Min: Kohfeldt bringt Pizarro Veljkovic!

82. Min: Ganz schwach, wie sich die Grün-Weißen jetzt präsentieren. Man sieht hier kaum noch Gegenwehr.

79. Min: Hoffenheim legt nach! Bremen lässt sich hier im eigenen Stadion auskontern. Kramaric dringt in den Strafraum ein und legt in quer in die Mitte zu Baumgartner. Toprak geht dazwischen, kann aber nicht wirklich klären und so chippt ihn der Hoffenheimer mit der Hacke in den Kasten! 0:2 aus Bremer Sicht!

78. Min: Mal wieder eine Ecke für die Gastgeber. Geht hier was nach einem Standard? Nein, die halbhohe Hereingabe von Bittencourt bringt keinerlei Gefahr.

76. Min: Geht hier noch etwas für die Grün-Weißen?

75. Min: Nächste Chance für die Gäste. Diesmal kann sich Pavlenka auszeichnen und den Kopfball von Andre Kramaric sicher fangen.

74. Min: Die Grün-Weißen und die TSG kämpfen hier um jeden Zentimeter Rasen. Hier wird kein Ball hergeschenkt.

73. Min: Schreuder wechselt erneut. Zuber geht, Bebou kommt.

73. Min: Werder versucht nun mehr in der Offensive, wodurch sich natürlich mehr Räume für die Gäste ergeben.

69. Min: Von Werder muss nun mehr kommen! Die Führung für die Gäste hat sich bis hierhin nicht angedeutet.

66. Min: Kohfeldt wechselt doppelt! Bartels und Osako kommen für Sahin und Sargent.

Werder Bremen gegen TSG 1899 Hoffenheim im Live-Ticker: Klassen trifft ins eigene Tor - 0:1 aus Bremer Sicht!

65. Min: Und da ist es passiert! Nach einer Ecke kann Werder den Ball nicht klären. Klaassens Bogenlampe fliegt ins eigene Netz. Ganz, ganz bitter! Da hat die Zuordnung überhaupt nicht gestimmt. Werder liegt hier 0:1 hinten.

64. Min: Eggestein wird auf dem rechten Flügel geschickt. Der Bremer hat die Übersicht und versucht im Rückraum Friedl einzusetzen, der den Ball jedoch in den Abendhimmel jagt.

62. Min: Das war übrigens die fünfte Gelbe für Friedl. Damit fehlt der Österreicher im Spiel gegen Augsburg.

60. Min: Schreuder will seiner Offensive neues Leben einhauchen und bringt Adamyam für Dabbur.

60. Min: Friedl sieht fürs Meckern Gelb.

57. Min: In der nächsten Szene ist es wieder Maxi Eggestein, der einfach abzieht. Sein Versuch wird von Akpoguma abgefälscht und schlägt fast unten rechts ein. Da wäre Pentke nie nicht ran gekommen.

56. Min: Nun probieren auch mal wieder die Bremer ihr Glück in der Offensive. Bittencourt holt sich einen schon verloren geglaubten Ball zurück und setzt Eggestein in Szene, der abzieht - gehalten!

53. Min: Da hätte es fast geklingelt! Friedl rückt viel zu spät raus und lässt Kaderabek einfach flanken. Dabbur kann sich im Fünfmeterraum gegen seinen Gegenspieler durchsetzen und bringt den Ball auf den Kasten. Dort wartet schon Vogt, der das Spielgerät ohne Probleme klären kann. Pavlenka muss nicht eingreifen.

52. Min: Zuber zwingt Bittencourt immerhin einmal den Ball zur Ecke zu klären. Aber auch der Standard bringt nichts ein.

52. Min: Keines der Teams traut sich wirklich konsequent nach vorne zu spielen.

49. Min: Die Mannschaften beginnen den zweiten Durchgang, wie sie den ersten beendet haben: Wenig Durchschlagskraft, kaum Passgenauigkeit.

47. Min: Welches Team kommt besser aus der Kabine?

46. Min: Sowohl Kohfeldt als auch Schreuder verzichten auf Wechsel.

46. Min: Der Ball rollt wieder! Diesmal beginnen die Gäste.

16.22 Uhr: Damit für die Grün-Weißen in der zweiten Halbzeit etwas geht, muss Kohfeldt unbedingt die richtigen Worte in der Pause finden.

16.19 Uhr: Das war ein hartes Stück Arbeit in den ersten 45 Minuten. Von beiden Mannschaften kommt bis jetzt viel zu wenig. Die einzig wirklich nennenswerte Chance lag auf Seiten der Gäste als diese die Einladung von Klassen (17. Min) nicht nutzen konnten. Werder war zwar zu Beginn die etwas bessere Mannschaft, aber nach vorne ging so gut wie gar nichts zusammen. 

Werder Bremen gegen TSG 1899 Hoffenheim im Live-Ticker: Pause! Keine Tore in Halbzeit eins

16.18 Uhr: Halbzeit! Keine Tore im ersten Durchgang. Die gute Nachricht zuerst: Es kann im zweiten Durchgang nur besser werden.

45. + 2 Min: Kann hier ein Team vor der Pause den Lucky Punch setzen? 

45. Min: Zwei Minuten Nachspielzeit.

43. Min: Mit einem schönen Übersteiger verlädt Bittencourt seinen Gegenspieler. Die anschließende Hereingabe wird zur Ecke geklärt, die aber mal wieder nichts einbringt.

42. Min: Hübner kommt nicht richtig hinter die Hereingabe von Rudy. Keine Gefahr für den Bremer Kasten.

42. Min: Eckball für Hoffenheim.

40. Min: Der Hauch einer Chance. Im Strafraum schnappt sich Sahin die Kugel im Fallen, rappelt sich wieder auf und versucht ihn in den langen Winkel zu schlenzen - deutlich daneben.

38. Min: Rashica zündet den Turbo in der eigenen Hälfte, wird aber von Kramaric gelegt. Folgerichtig gibt es die nächste Gelbe!

37. Min: Unterm Strich ist das hier viel zu harmlos, was Werder Bremen anbietet. Bis ins letzte Drittel sieht das Spiel in Ordnung aus, aber dann fehlt einfach die Durchschlagskraft.

34. Min: Klaassen unterbindet einen Konter und sieht folgerichtig Gelb!

33. Min: Rashica holt eine Ecke für die Grün-Weißen heraus.

31. Min: Und da ist Toprak auch schon wieder zurück. Weiter geht‘s!

30. Min: Nach einem Freistoß von Rashica bleibt Ömer Toprak am Boden liegen und hält sich nach einem Pressschlag das Knie. Kann der Innenverteidiger weitermachen? Immerhin kann er alleine vom Platz gehen. Kommt er gleich wieder zurück ins Match? Im ersten Moment sah das nach einer Verletzung aus.

Kurzer Schock für Werder Bremen! Ömer Toprak bleibt am Boden liegen, kann aber nach wenigen Minuten weiterspielen.

27. Min: Beide Mannschaften stehen sich selbst im Weg. Sowohl Werder als auch Hoffenheim sind viel zu unkonzentriert. Die Teams schaffen es kaum den Ball über mehrere Stationen zum Mitspieler zu bringen.

24. Min: Sahin hat genug gesehen und zieht einfach mal aus 30 Metern ab - deutlich drüber.

22. Min: Erste Gelbe der Partie. Posch kommt zu spät und trifft nur die Haxen von Klaassen. 

20. Min: Im Moment haben die Gäste ein wenig Oberwasser. Werder zieht sich ein Stück zurück und überlässt der TSG den Ballvortrag.

17. Min: Übler Fehlpass von Klaassen! Ohne Not spielt der Niederländer in den freien Raum in der eigenen Hälfte. Baumgartner schnappt sich den Ball und macht sich auf den Weg zum Kasten. Im Strafraum setzt er Kramaric in Szene, der völlig freistehend den Ball neben Pavlenkas Tor setzt! An einem guten Tag macht er den.

Werder Bremen gegen TSG 1899 Hoffenheim: Werder bemüht, aber ohne Durchschlagskraft

15. Min: Die erste Viertelstunde ist vorbei und bisher haben wir hier ganz viel Stückwerk gesehen. Werder ist bemüht, Hoffenheim wartet ab.

14. Min: Hoffenheim präsentiert sich hier ansonsten sehr ängstlich. Man merkt deutlich, dass die Gäste aus Sinsheim sich keinen Konter fangen wollen.

12. Min: Kramaric kommt am Sechzehnereck an den Ball und versucht direkt den mitgelaufenen Baumgartner zu bedienen, doch Veljkovic passt auf und köpft den Ball aus dem Gefahrenbereich.

10. Min: Ganz langsam übernehmen die Grün-Weißen die Initiative und versuchen sich als spielbestimmende Mannschaft zu etablieren. Hoffenheim wartet ab und zieht sich in die eigene Hälfte zurück.

8. Min: Die Variante landet jedoch direkt in der Mauer der TSG - keine Gefahr.

8. Min: Rashica zieht im Duell mit Hübner einen Freistoß aus vielversprechender Position. Zentral vorm Kasten hat Werder nun einen ruhenden Ball.

7. Min: Für beide Teams gibt es in jedem Zweikampf ordentlich auf die Knochen. Bisher lässt Schiri Petersen eine lange Leine laufen.

3. Min: Werder versucht ein wenig Ruhe in den eigenen Spielaufbau zu bekommen.

2. Min: Ohne großes Abtasten starten wir in die Partie. Beide Teams versuchen über wenige Stationen in den Gefahrenbereich zu kommen. Bisher fehlt jedoch das Zielwasser.

Werder Bremen gegen TSG 1899 Hoffenheim im Live-Ticker: Anpfiff!

1. Min: Anpfiff - Werder beginnt!

15.28 Uhr: Schiedsrichter der heutigen Partie ist Martin Petersen aus Stuttgart.

15.26 Uhr: Die Mannschaften stehen im Tunnel bereit. Jeden Augenblick geht es raus auf den Rasen.

15.20 Uhr: Gute zehn Minuten bis endlich der Ball rollt. 

15.16 Uhr: „Wir stehen zu 100 Prozent hinter dem Trainer und haben es in der Hinrunde einfach schlecht gemacht“, analysiert Moisander die ersten 17 Spiele der Bundesligasaison.

15.14 Uhr: Auch Werder-Kapitän Niklas Moisander gibt sich die Ehre bei den Kollegen von Sky. Ihm tut sein Fehlen sehr leid, aber dennoch ist er überzeugt, dass sein Team heute drei Punkte holen kann.

15.11 Uhr: Der Trainer ist überzeugt, dass es auch mit dem jetzigen Kader in der Rückrunde klappen kann - falls keine Verstärkung mehr kommen sollte.

15.07 Uhr: Kohfeldt weiter: „Kevin Vogt gibt uns hinten Sicherheit. Er ist so erfahren und weiß, was ich heute von ihm auf dem Platz sehen will.“

15.05 Uhr: „Es gibt keinen Grund nach dem Sieg in Düsseldorf nachlässig zu werden“, erklärt Werder-Coach Florian Kohfeldt bei den Kollegen von Sky. „Der Sieg gibt uns ein wenig Sicherheit. Die Jungs sind konzentriert und wissen, dass es heute mehr sein muss als gegen Düsseldorf.“

15.02 Uhr: Heute wird mal wieder viel auf Werder Rashica ankommen. Die Bremer Lebensversicherung ist nicht ohne Grund der Topscorer. Ihm in die Karten spielen dürfte die Konteranfälligkeit der Gäste. 

14.53 Uhr: Noch sind die Mannschaften dabei sich auf Betriebstemperatur zu bringen und wärmen sich auf dem Spielfeld auf. 

14.47 Uhr: Besonders motiviert sollte Winter-Neuzugang Kevin Vogt sein. Unter TSG-Coach Schreuder in Ungnade gefallen, will die Leihgabe es sicherlich seinem eigentlichen Club zeigen. 

14.45 Uhr: Einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung haben die Grün-Weißen schon zum Rückrundenauftakt in Düsseldorf genommen. Dort setzte man sich mit 1:0 durch und hat wichtige drei Punkte gesammelt. Um nicht tiefer im Abstiegssumpf zu versinken, sollte heute unbedingt der nächste Dreier folgen.

14.43 Uhr: Nichtsdestotrotz: Heute ist endlich mal wieder Zeit für einen Sieg. Schließlich sind die Bremer seit sechs Bundesligaspielen zuhause ohne Sieg. Diese Serie darf heute ruhig enden.

14.38 Uhr: Für Statistikliebhaber haben wir den Direktvergleich der beiden Teams herausgesucht. 23-Mal sind die Grün-Weißen mittlerweile auf die TSG in der Bundesliga getroffen. 10-Mal haben sie den Platz als Sieger verlassen und 9-Mal wurden die Punkte geteilt. Lediglich in vier Begegnungen konnte sich Hoffenheim durchsetzen. Aber wenn wir uns die jüngere Vergangenheit vors Auge führen, müssen die Bremer dennoch vorsichtig sein. Immerhin verloren die Gäste nur eines der letzten acht Bundesligapartien gegen Werder. 

14.37 Uhr: Die beste Nachricht vor dem Spiel: Kevin Vogt steht in der Startelf. Vor einer Woche hatte sich der Innenverteidiger beim 1:0-Sieg in Düsseldorf eine Gehirnerschütterung zugezogen, bekam nun aber von den Ärzten grünes Licht für einen Einsatz gegen seinen Ex-Club, von dem er bis Sommer ausgeliehen ist. Hoffentlich ist er auch topfit für dieses so wichtige Spiel. Die Folgen einer Gehirnerschütterung sind nicht zu unterschätzen. Den gesperrten Niklas Moisander ersetzt in der Abwehr erwartungsgemäß Milos Veljkovic.

Trainer Florian Kohfeldt setzt ansonsten auf die Startelf von Düsseldorf und wird sein Team wieder in einer Dreier-/Fünferkette agieren lassen – mit den drei Innenverteidigern Ömer Toprak, Vogt und Veljkovic sowie Marco Friedl (links) und Leonardo Bittencourt (rechts) auf den Außen. Das Mittelfeld bilden Nuri Sahin, Davy Klaassen und Maximilian Eggestein. Im Sturm sollten Milot Rashica und Josh Sargent für Torgefahr sorgen. Das muss allerdings im Vergleich zum Fortuna-Spiel deutlich besser werden. Dort enttäuschte vor allem der junge Sargent. Eigentlich war deshalb mit einer Rückkehr von Yuya Osako in die Startelf gerechnet worden, aber der Japaner sitzt nur auf der Bank.

Werder Bremen gegen TSG 1899 Hoffenheim im Live-Ticker: Die Aufstellungen sind da!

14.35 Uhr: Wir wollen euch nicht länger auf die Folter spannen. Hier kommt die Startformation der TSG.

14.32 Uhr: Die Gäste lassen noch ein wenig auf sich warten. Wir sind gespannt, wenn TSG-Trainer Alfred Schreuder aus dem Hut zaubert.

14.30 Uhr: Die Bremer sind heute mal wieder vorzügliche Gastgeber und versorgen uns mit der Anfangself. Diesen Männern vertraut Coach Florian Kohfeldt zu Beginn.

14.26 Uhr: Komfortabler sieht es hingegen für die Gäste aus. Die TSG könnte mit einem Sieg in Tuchfühlung zu den internationalen bleiben. Aktuell haben die Hoffenheimer 27 Punkte gesammelt.

14.20 Uhr: Auch wenn die Temperaturen heute recht kühl sind, können wir uns auf ein heißes Duell freuen. Immerhin wollen sich die Grün-Weißen ein wenig Luft auf die Abstiegsplätze verschaffen. Mit einem Sieg würden die Bremer auf jeden Fall an Mainz 05 vorbeiziehen und wenn sie dazu noch in ordentlich Torlaune sind, können sie zudem den 1. FC Köln hinter sich lassen. Bremens Tordifferenz liegt bei -17, die der Kölner bei -15. Hört sich doch machbar an, oder?

14.17 Uhr: Freunde, herzlich willkommen zum Match Werder Bremen gegen TSG Hoffenheim.

An dieser Stelle entsteht der Live-Ticker zum Bundesliga-Heimspiel des SV Werder Bremen gegen die TSG Hoffenheim. Anpfiff ist am Sonntag um 15.30 Uhr im Weserstadion. Hier geht es bereits um 14.30 Uhr mit den Aufstellungen los!

Zum Vorbericht vom 25. Januar 2020:

Werder Bremen - Kohfeldt vor dem „ganz wichtigen“ Spiel gegen Hoffenheim: „Müssen den Sieg bestätigen“

Der SV Werder Bremen will am Sonntag im Heimspiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim unbedingt den Bundesliga-Sieg zum Rückrunden-Auftakt bestätigen. Der Vorbericht der DeichStube*.

Bremen – Auf der Couch war's dem Coach des SV Werder Bremen am Ende „langweilig“. Weil die Entzündung im Fuß, die Florian Kohfeldt mehrere Tage zur Heimarbeit gezwungen hatte, mittlerweile aber weitgehend auskuriert ist („Ich habe keine Schmerzen mehr, muss mich aber noch ein, zwei Wochen darum kümmern“), steht der Werder-Trainer seit Donnerstag wieder auf dem Trainingsplatz und bereitet sein Team auf das Heimspiel gegen die TSG  1899 Hoffenheim am Sonntag vor. Es ist eine Partie, der der 37-Jährige eine enorme Bedeutung beimisst.

Werder Bremen gegen TSG 1899 Hoffenheim: Motor soll nicht wieder abgewürgt werden

Nun ist es nicht so, als ob es für den Tabellen-16. auch noch unbedeutende Spiele geben würde, also solche, bei denen es egal ist, wie sie ausgehen. Das Spezielle an dem Spiel am Sonntag ist jedoch, dass es die erste Partie nach dem gelungenen Rückrundenstart ist. Mit dem 1:0 bei Fortuna Düsseldorf ist bei Werder Bremen möglicherweise ein Motor angesprungen, der nicht gleich wieder abgewürgt werden soll.

„Düsseldorf hat uns die Sicherheit gegeben, dass wir Spiele gewinnen können. Das müssen wir jetzt bestätigen“, fordert Kohfeldt, der auf den Einsatz von Abwehr-Neuzugang Kevin Vogt hofft, aber auf den gesperrten Niklas Moisander in der Werder-Aufstellung verzichten muss. Kohfeldt bezeichnet die Partie gegen die TSG 1899 Hoffenheim als „ganz wichtiges Spiel. Wir können unsere Entwicklung bestärken.“ Oder bei einem negativen Ausgang eben wieder zurückfallen in dieses Gefühl der totalen Verunsicherung, das die Mannschaft in der Endphase der Hinrunde gepeinigt hatte.

Werder Bremen gegen TSG 1899 Hoffenheim: „Alle sind angespannt“

Seither ist nicht wirklich viel passiert. Die Vorbereitung, dann der Sieg zum Rückrundenstart, „aber wenn ich auf die Tabelle gucke, sind wir immer noch 16.“, meint Kohfeldt und ist erkennbar bemüht, die Situation ohne grün-weiße Brille zu betrachten: „Wir alle sind uns bewusst, wie gefährlich unsere Lage und wie instabil unsere Leistung noch ist. Niemand bei uns ist nach dem ersten Sieg entspannt und sagt: Jetzt läuft's. Alle sind angespannt.“ (csa)

Einen Live-Ticker aus Hoffenheimer Sicht zum Spiel gegen Werder Bremen findet Ihr bei den Kollegen von Heidelberg24.de*. 

*DeichStube.de und Heidelberg24.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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