„Vorbilder zum Anfassen“

Aktive Sportler aus 13 Vereinen in Daaden und Herdorf geehrt

Bürgermeister Wolfgang Schneider ehrte am Dienstag im Bürgerhaus in Biersdorf die erfolgreichsten Sportler der Verbandsgemeinde Daaden-Herdorf. Foto: Gaby Wertebach

Biersdorf. Zur Sportlerehrung für das Jahr 2018 der Aktiven der Verbandsgemeinde Daaden-Herdorf konnte Verbandsbürgermeister Wolfgang Schneider am Dienstag zahlreiche Aktive und ihre Angehörigen im Bürgerhaus in Biersdorf begrüßen.

Kriterien für die Ehrung sind die Plätze 1 bis 3 bei Rheinland oder Rheinland-Pfalz Meisterschaften oder die Teilnahme an Deutschen Meisterschaften sowie an noch höherrangigen, auch internationalen Wettbewerben. Insgesamt 99 Sportler aus 13 Vereinen wurden ausgezeichnet, acht weniger als in 2017. Sie erhielten einen Gutschein im Wert von 20 Euro zum Kauf von Sportartikeln. „Viele werden sicher am Wochenende im Fernsehen bei den sportlichen Highlights wie z. B. der Handball-WM, dem Skifahren in Kitzbühl, Biathlon in Antholz oder der Rodel-WM in Winterberg mitgefiebert haben“, so der Bürgermeister in seiner Rede.

Trotzdem wolle er eine provokante These wagen: „Die Sportler der Verbandsgemeinde Daaden-Herdorf sind für die Gesellschaft wichtiger als solche Highlights.“ Er wolle die Leistung der Spitzensportler nicht schmälern, habe hohen Respekt und Hochachtung vor deren Können. Aber er wolle zum Ausdruck bringen, dass der Breitensport mit einer guten Leistungsspitze, wie sie im Bürgerhaus versammelt sei, eine sehr wichtige Funktion für das Zusammenleben aller habe. Sport sei viel mehr als nur Bewegung in all seinen Facetten. Die vielen Wettkämpfe und Meisterschaften wie auch die Vereinsfeste seien ein Beweis für den Wettbewerbsgedanken. Sie seien eine Bestätigung, wie rege das Vereinsleben in der Heimat verankert sei. Sport und Wettbewerb würden für das Leben lehren. Wer im Sport konkurrieren wolle, der brauche Teamgeist, Fitness und Zusammenhalt. Er bezeichnete die zu ehrenden Sportler als „Vorbilder zum Anfassen“. Sie würden die Funktionen des Sports vorleben und damit auch die Grundlage für die nächste Generation schaffen. Der Bürgermeister bedankte sich bei den Trainern, Betreuern, Vereinsvorständen, Eltern und Freunden für die ausdauernde und unermüdliche ehrenamtliche Arbeit. Das brauche nicht nur viel Zeit, sondern auch Nerven. Ohne die Genannten wäre die Jugend- und Nachwuchsarbeit kaum möglich. Außerdem würden sie die wichtigen Aufgaben von Inklusion und Integration wie ganz selbstverständlich übernehmen.

Geehrt wurden folgende Einzelsportler: Moritz Brenner, Manuela Brenner-Kraa, Timo Brinkmann, Lara Lynn Ebener, Corinna Ebert, Esther Maria Frei, Tim Niklas Harlinghausen, Susanne Klotz, Katharina Kohlhas, Marla Kreuzberg, André Künkler, Joel Langenbach, Julia Oppermann, Irmtraud Oppermann, Sarah Oppermann, Kathrin Stahl, Kim Micha Stahl, Vanessa Stock, Kristina Strunk und Heike Walther-Kölsch.

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