Fußball-Bezirksligist FC Altenhof gewann Turnier im südlichen Siegerland

Alles anders beim 44. Rittal-Cup - VfB Burbach und SG Hickengrund verpassten Sprung ins Finale

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Turniersieger FC Altenhof mit dem VfB Burbach-Vorsitzenden Thomas Höchst (links) und Haci Con (rechts, Sportlicher Leiter VfB Burbach).

Burbach. (thw) Irgendwie war beim mit insgesamt 1525 Euro Preisgeld dotierten 44. Rittal-Cup des VfB Burbach einiges anders als in den Jahren zuvor, doch die Organisatoren rund um den VfB-Vorsitzenden Thomas Höchst und den Sportlichen Leiter Haci Con zeigten sich dennoch zufrieden und sprachen von einer reibungslos verlaufenen Zwei-Tagesveranstaltung, zu der nach Angaben der Kassierer nicht ganz 400 zahlende Besucher in der Großsporthalle am Schulzentrum registriert wurden.

Schmerzlich vermisst wurde natürlich VfB-Ikone und "Mädchen für Alles" Werner Diehl, der im vergangenen Jahr verstorben war. Und auch im Finale vermissten gerade die Zuschauer aus dem Burbacher Gemeindegebiet die üblichen Verdächtigen, wie den Gastgeber und Titelverteidiger VfB Burbach (A-Kreisliga) sowie den mehrfachen Turniersieger SG Hickengrund.  

Am Sonntagnachmittag standen mit dem Bezirksligisten FC Altenhof, der souverän mit 12 Punkten in der Gruppe A ins Halbfinale vorgeprescht war, und dem rheinland-pfälzischen A-Kreisligisten SG Alsdorf-Kirchen (Zweiter der A-Gruppe mit 7 Punkten), sich zwei Teams gegenüber, die sich nach Angaben der Organisatoren noch nie die Krone beim Rittal-Cup aufsetzen konnten. Das Endspiel verlief dabei ähnlich deutlich zugunsten der von Cheftrainer Oliver Mack und seinem Co Torsten Hauke betreuten Altenhofer wie schon das Aufeinandertreffen in der Vorrunde, als der FCA klar mit 7:1 siegte. Nach 13 Minuten jubelten die Männer in den grünen Trikots, nachdem der glänzend aufgelegte Jan-Peter Stein (Tore zum 1:0, 5:2 und 6:2), sowie Christian Faust (2:0, Lukas Feldmann) und Amin Aloui (4:1) beim 6:2-Triumph einnetzen. Für den Außenseiter trafen Niko Pees (1:3) und Tim Schulz (2:4). 

Neben dem großen Wanderpokal nahmen die FCA-Kicker, die im Halbfinale mit 3:1 (1:1) n.N. die SG Hickengrund ausschalteten, um Kapitän Jan-Georg Wycisk 500 Euro Siegprämie mit ins Wendener Land. "Wir hatten mit unseren vier Rückkehrern Stein, Wycisk, Faust und Sagir eine ganz andere Qualität gehabt. Es war ein verdienter Sieg und es hat Spaß gemacht. Für den Gemeindepokal sind wir nun gut gerüstet", sagte Mack. 300 Euro blieben für die SGAK, die sich im Halbfinale klar mit 4:1 gegen die Fürsten aus Klafeld durchsetzten. Die wiederum besiegten im Spiel um Platz 3 die SG Hickengrund (200 Euro) mit 5:4 (3:3) vom Neunmeterpunkt und steckten 300 Euro in die Mannschaftskasse. Titelverteidiger VfB Burbach agierte im entscheidenden Vorrundenspiel gegen die SG Alsdorf-Kirchen zu offensiv und fing sich beim 5:7 mehrere unnötige Tore ein. 

"Wir haben uns eigentlich schon mehr erwartet", gestand Con, der sichtlich enttäuscht war vom Vorrundenaus seines VfB. "Wir haben interessante Spiele gesehen, die fair, ohne Stress und ohne Verletzungen abgelaufen sind", so Con weiter. Erfolgreichste Torschützen waren Konstantin Gegelmann (SG Alsdorf-Kirchen) und Michael Kaiser (VfB Burbach), die beide acht Tore markierten. Kaiser verzichtete als guter Gastgeber auf die Torjägerkanone. Die Schiedsrichter Jörg Schlemper (1. FC Kaan-Marienborn) und Nico Thielmann (Siegener SC) zeigten ansprechende Leistungen. Die beiden besten Teams des Vortages, Turnierchampion Gurbetspor Burbach (150 Euro) und die A-Jugend der JSG Burbach Burbach/Hickengrund/Neunkirchen/Wahlbach (100 Euro), blieben in ihren Gruppen chancenlos.

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