Ju-Jutsu: Silbermedaille bei den German Open

Grandioses Debüt

Freuten sich über die tollen Leistungen: v.l. Bundestrainerin Sabrina Kuhl, Alexandros Giotitsas, Trainer Dieter Kuhl, Achim Schneider und Bundestrainer Andreas Kuhl.

Achim Schneider von der Judovereinigung Siegerland (JVS) erkämpft sich bei seinen ersten German Open im Ju-Jutsu-Fighting auf Anhieb die Silbermedaille in der Gewichtsklasse bis 69 kg.

Im sächsischen Hohenmölsen lieferte der bereits im Judo sehr erfolgreiche Sportler eine grandiose Vorstellung ab. Nach einem Freilos startete Schneider gegen den Franzosen Fabien, einen sehr selbstbewussten Kämpfer, der ebenfalls aus dem Judolager kommt, und daher den Ju-Jutsu-Nobody aus dem Siegerland sträflich unterschätzte.

Von Anfang an setzte der Siegerländer ihm mit schnellen Schlag- und Tritttechniken zu und zog Punkt um Punkt davon. Fabien suchte immer wieder sein Heil in Judogriffen, kam aber gegen die wieselflinken Attacken nur selten durch. Dann aber musste der JVS-Sportler seine ganze Erfahrung auspacken, um nicht selbst geworfen und festgelegt zu werden. Bei einer solchen Aktion stürzte Schneider unglücklich auf die Schulter und verletzte sich. Dennoch entschied er sich zum Weiterkämpfen und rettete seinen Vorsprung über die Zeit.

Im Halbfinale traf er auf Georg Kessler vom JC Erbach, gegen den er bei den Westdeutschen Meisterschaften noch verloren hatte. Trotz Verletzung legte er noch eins drauf und schlug den Hessen klar nach Punkten. Damit stand er im Finale gegen Johannes Aumüller aus Bayern, gegen den er am Ende keine Chance hatte. Der zweite JVS-Starter, Alexandros „Aki“ Giotitsas, belegte in der Klasse U21 bis 85 kg den fünften Rang. Im Vorjahr hatte er noch Platz sieben belegt. Der JVS-Kämpfer hat seine Vorjahresleistung deutlich verbessert und gezeigt, dass er in dieser starken Klasse zu den Besten gehört.

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