Krombacher Wanderpokal

Hausherren unterliegen im Finale - SG Finnentrop-Bamenohl schlägt VfL Klafeld-Geisweid

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Klafelds Spielertrainer Steffen Öhm (M.) schoss im Finale zwei Tore.

Geisweid – Wie schon im Vorjahr mussten die Spieler des Gastgebers VfL Klafeld-Geisweid nach dem Finale ihren Kontrahenten zum Turniersieg gratulieren. Siegten im letzten Jahr die Kicker des FC Möllmicke, so bestätigte die SG Finnentrop-Bamenohl am Samstag seine Favoritenstellung bei der 36. Auflage des mit insgesamt 825 Euro dotierten Hallenturniers um den Krombacher Wanderpokal.

In der von rund 180 Besuchern aufgesuchten Dreifachsporthalle am Schießberg gewann der Westfalenliga-Tabellenführer seine vier Spiele souverän. Im Finale gegen den A-Ligisten lag die SG früh mit 3:0 in Front. Doch die Fürsten gaben sich noch nicht geschlagen und kamen durch Treffer von Spielertrainer Steffen Öhm und Lars Öhm wieder in Schlagdistanz. Doch die Finnentroper zeigten sich fortan wieder spielfreudig und zogen bis auf 8:2 davon. Öhm verkürzte kurz vor Schluss der 15-minütigen Partie noch auf 8:3.

Für den Turniersieg erhielten die Sauerländer, die 27 Tore erzielten, 350 Euro und den Wanderpokal, der VfL stockte die Mannschaftskasse mit 275 Euro auf.

Im kurzweiligen ersten Halbfinale hatten die Hausherren, die ihre Vorrundengruppe mit neun Punkten aus drei Spielen klar für sich entschieden hatten, in einem kurzweiligen Schlagabtausch mit 7:3 gegen RW Lennestadt/Grevenbrück triumphiert. Finnentrop-Bamenohl bezwang den SV Heggen mit 4:1. Mit 200 Euro im Gepäck verließ A-Ligist RW Lennestadt/Grevenbrück die Halle als Dritter, nachdem das Team den Ligarivalen SV Heggen mit 2:1 nach Neunmeterschießen besiegt hatte. Titelverteidiger FC Möllmicke, der sich im Vorjahr im Neunmeterschießen durchgesetzt hatte, schied mit nur drei Punkten bereits nach der Vorrunde aus.

Turnierorganisator Jens Nockemann zeigte sich - trotz der kurzfristigen Absage des Siegener SC mit dem Verlauf der Veranstaltung sehr zufrieden.

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