„Waren ein nicht so guter Gastgeber“

Vor heimischer Kulisse - FC Eiserfeld gewinnt den Steiner-Cup

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Die Freude über den Gewinn des Steiner-Cups vor heimischem Publikum war beim FC Eiserfeld groß.

Eiserfeld - Der FC Eiserfeld hat den Steiner-Cup vor heimischen Publikum gewonnen. Im Finale siegten die Hausherren gegen den SuS Niederschelden. Außerdem fand einen Tag zuvor die elfte Auflage des Eiserfelder Hallencups statt.

Als „schlechter“ Gastgeber erwies sich der FC Eiserfeld in der 24. Auflage des Steiner-Cups. Die Elf von Jan Fünfsinn gewann erstmals seit der Erstauflage 1995 das eigene Hallenturnier und bessert die eigene Mannschaftskasse mit 500 Euro Siegprämie auf. Ungeschlagen und mit nur einem Gegentor konnte die Truppe aus dem Helsbachtal den Cup für das Jubiläumsturnier im kommenden Jahr im eigenen Verein behalten. Für den SuS Niederschelden blieben noch 300 Euro für die Mannschaftskasse. Dritter wurde der Siegener SC vor dem FC Grün-Weiß Siegen.

Es war alles klar für ein wahres Herzschlagfinale. FC Eiserfeld gegen SuS Niederschelden im Finale des diesjährigen Steiner-Cups. Für die Besucher in der gut gefüllten Dreifachsporthalle am Siegener Giersberg war alles angerichtet für ein wahres Fußballfest. Das Finale hielt auch was es versprach, heißt es in einer Presseinfo des FC Eiserfeld.. Das bessere Ende konnte Gastgeber FC Eiserfeld für sich verbuchen.

Bereits nach drei gespielten Minuten brachte Tristan Meyer den FCE in Front und somit in die Pole Position in diesem Endspiel. Marius Dreker war es dann, der den Endstand in der Schlussminute herstellte. 

Jan Fünfsinn, Coach der Eiserfelder, war nach dem Endspiel voll des Lobes: „Erstmal bin ich froh, dass wir verletzungsfrei das Turnier absolviert haben. Man kann sehen das unsere Mannschaft fußballerisch sehr gut ist. Wir haben alle Spiele souverän und hochverdient gewonnen. Wir haben einen guten Ball gespielt und in den Spielen nichts anbrennen lassen. Wir waren ein nicht so guter Gastgeber und haben verdient das Turnier gewonnen. Ich freue mich für die Mannschaft.“, so der Trainer nach dem Endspiel.

Negativer Höhepunkt des Turniers war die späte Rote Karte im Finale für den Niederschelder Spieler Kastriot Alitjaha, der nach einer Tätlichkeit drei Minuten vor Schluss den Platz verlassen musste.

Eiserfelder Hallencup

Bei der elften Auflage des Eiserfelder Hallencups einen Tag zuvor konnte sich die Mannschaft des SV Schamedar den Sieg sichern und die Mannschaftskasse mit einem Preisgeld von 250 Euro aufbessern. In einem spannenden Endspiel gegen die SpVg. Bürbach sicherte sich das Team von Trainer Jan Kevin Knebel mit 3:1 nach Neunmeterschießen den Sieg. Nach der regulären Spielzeit konnte das Team aus Wittgenstein einen 2:0- und 3:1-Rückstand zweimal aufholen und sich somit den finalen „Shoot-Out“ vom Punkt sichern.

Im Entscheidungsschiessen ging der erste Bürbacher Schuss neben das Gehäuse, während Schamedar verwandelte. Gleiches Bild ergab sich in der zweiten Schußrunde sodass die Wittgensteiner am Ende über den Siegercheck von 250 Euro jubeln konnten. Für die zweitplatzierten aus Bürbach blieben immerhin noch 150 Euro über. Drittplatzierter wurde der Siegener SC vor der SG Oberschelden.

Walter Schönau, Organisationschef der Eiserfelder, zog ein positives Turnierfazit: „Wir sind mit den beiden Tagen zufrieden. Die Halle war trotz des Umzugs aus der Rundturnhalle gut gefüllt, wir haben tolle Spiele gesehen und bis auf eine Verletzung keine größeren Zwischenfälle zu beklagen. Ich freue mich natürlich für unsere Jungs, dass sie erstmals den Cup behalten können.“

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