Triumph auch am Königssee

Jacqueline Lölling gewinnt zum zweiten Mal den Gesamtweltcup und fährt mit gutem Gefühl nach Pyoengchang

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Jacqueline Lölling mit der Kristallkugel für den Weltcup-Gesamtsieg

Königssee/Winterberg/Brachbach. Sie „strahlte“ mit der großen Kristallkugel um die Wette und freute sich über einen großen sportlichen Coup: Weltmeisterin Jacqueline Lölling (RSG Hochsauerland) hat zum zweiten Mal in Folge den Gesamtweltcup im Skeleton gewonnen und ihre Favoritenstellung für die Olympischen Spiele in Pyeongchang untermauert.

Beim Saisonfinale und der Olympia-Generalprobe am Königssee demonstrierte die 22-jährige Brachbacherin am Wochenende ihre Extraklasse, gewann das Rennen und sicherte sich nach insgesamt acht Rennen die große Kristallkugel für den Sieg im Gesamtweltcup. Viermal stand sie ganz oben auf dem Podest. „Der Sieg war sehr wichtig“, sagte Lölling in der ARD. „Für den zweiten Lauf hatte ich mir viel vorgenommen, habe angegriffen, auch wenn er nicht fehlerfrei war.“

Was Olympia betrifft, äußert sich Lölling zurückhaltend. „Wir wissen nicht, was auf uns zukommt. Ich fahre aber mit dem deutschen Team mit einem guten Gefühl nach Südkorea. Ich freue mich riesig.“ Lölling ließ sich am Königssee auch durch die Wetterturbulenzen bedingte Verschiebung des Rennens nicht aus der Ruhe bringen. Das Rennen war zunächst wegen Schneefalls im ersten Lauf nach der Hälfte der Starterinnen abgebrochen und nach dem Rennen der Herren neu angesetzt und ausgetragen worden. Lölling lag im ersten Lauf an vierter Stelle hinter der führenden Anna Fernstädt (Berchtesgaden) sowie Tina Hermann (Königssee) und der Österreicherin Janine Flock. Im zweiten Lauf drehte die Brachbacherin richtig auf, erreichte mit 51,89 Sekunden Laufbestzeit und siegte vor Hermann und Flock. Fernstädt wurde Fünfte hinter der Britin Lizzy Yarnold.

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