Siegerländerin verteidigte Titel zum dritten Mal in Folge

Lili Weiken Deutsche Meisterin

Lili Weiken punktete mit Fußstoß seitwärts gegen Carolin Peters aus Bayern. Weltmeister Andreas Kuhl betreute den Kampf am Mattenrand (im Hintergrund rechts).

Siegen. Bei den Deutschen Meisterschaften im Ju-Jutsu-Fighting in Bernau bei Berlin verteidigte Lilian „Lili“ Weiken von der Judovereinigung Siegerland ihren Titel ...

Siegen.

Bei den Deutschen Meisterschaften im Ju-Jutsu-Fighting in Bernau bei Berlin verteidigte Lilian „Lili“ Weiken von der Judovereinigung Siegerland ihren Titel in der Klasse bis 62 kg eindrucksvoll zum dritten Mal in Folge.

Nach einer glänzenden Vorrunde in der sie alle Kämpfe mit deutlichem Punkteabstand gewann, legte sie im Halbfinale nochmal nach und besiegte Sylvia Platzdasch aus Sachsen-Anhalt vorzeitig in nur 90 Sekunden.

Wer nun glaubte, im Finale käme das große Zittern, der irrte gewaltig. Lili war in Topform; das war ihr Tag. Gegen ihre beeindruckende Dominanz auf allen Ebenen fand auch Anika Kreisbeck-Apert aus Niedersachsen kein probates Mittel mehr. Lili beherrschte ihre Gegnerin souverän und verwies sie mit einem deutlichen Punkteabstand von 21:3 auf Platz zwei. Noch nie präsentierte die Siegerländerin bei einer Deutschen Meisterschaft in allen Kämpfen eine derart überragende Leistung. Der vierte DM-Titel in Folge ist der Lohn für eine exzellente Vorbereitung und eine starke mentale Einstellung.

Für ihre beiden Vereinskameraden Alexander Könke in der Klasse bis 77 kg und Thomas Paul in der Klasse bis 85 kg lief es nicht so gut. Beide mussten in ihren Gewichtsklassen bereits nach der ersten Begegnung in die Trostrunde. Hier wäre mehr drin gewesen, aber auf diesem Wettkampfniveau entscheidet schon die kleinste Nachlässigkeit über Sieg oder Niederlage. So erging es denn auch den beiden Siegerländern, die am Ende Platz neun erreichten.

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